Irritationen nach Bericht aus Tschetschenien

shz.de von
25. September 2015, 14:37 Uhr

Erstaunt und verärgert reagierte Stadtrat Gerwin Stöcken gestern auf Meldungen, wonach sich die Stadt an einer Spendenaktion des umstrittenen tschetschenischen Präsidenten Achmad Kadyrow beteiligt. Konkret ging es um eine Anfrage eines „Kieler Bürgers tschetschenischer Herkunft“, ein großes Essen für Flüchtlinge auszurichten. Wie Stöcken sagte, hat er die Bitte um Unterstützung abgelehnt: Die Veranstaltung müsse rein privat organisiert werden.

Das hielt Präsident Kadyrow nicht davon ab, in Netzwerken zu verkünden, die Stadt beteilige sich an der Organisation des Abends. Stöcken: „Das ist frei erfunden“. Er sprach von einem durchsichtigen Manöver Kadyrows und beklagte die schamlose Ausnutzung der Notlage von Menschen.

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