Bürgerentscheid im März : Initiative gegen Möbel Kraft: Kritik an Umgang mit Asbest-Platten

Rechts unten: Teile von Eternit-Wellplatten in einer Furche.
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Rechts unten: Teile von Eternit-Wellplatten in einer Furche.

Asbesthaltige Eternit-Platten von Laubendächern auf dem Kleingartengelände, auf dem das Möbelhaus entstehen soll - sie wurden offenbar nicht ordnungsgemäß entsorgt.

shz.de von
23. Januar 2014, 06:17 Uhr

Der Bürgerentscheid am 23. März für oder gegen die Ansiedlung von Möbel Kraft steht – und die Initiative, die das Bürgerbegehren im vergangenen August gestartet hatte, zieht in den Kampf. Jetzt ist die Kieler Ärztin Ulrike Hunold, treibende Kraft der Bewegung, auf ungesicherte asbesthaltige Eternit-Platten aus den Dächern mehrerer Lauben gestoßen. Die werden derzeit auf dem Kleingartengelände, wo das Möbelhaus gebaut werden soll, abgerissen. Hunold dokumentiert regelmäßig, was auf der Grünfläche „Prüner Schlag“ passiert. Bagger reißen Lauben als Verkehrssicherungsmaßnahme ab (wir berichteten). Für die Gegner werden damit Fakten geschaffen. Ulrike Hunold hat bei der Polizei Anzeige gegen die Firma erstattet, die auf dem Gelände arbeitet: „Ich habe beobachtet, wie ein Bagger einen Haufen tangiert hat. Dadurch sind Teile der Platten in die Furche geraten, wurden in den Boden gedrückt.“ Eine Fachfirma werde die „umweltgefährdenden Abfälle schnellstmöglich entsorgen“, teilte die Polizei ihr mit.

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