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Strassensanierung in den Ferien : In und um Kiel: Engpässe auf wichtigen Verkehrsadern

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Sommerferienzeit ist Bau-Zeit: Die Stadt Kiel pflastert und asphaltiert derzeit überall – und hofft so ihren Sanierungsstau zu verkleinern.

Kiel | Autofahrer müssen sich in diesen sommerlichen Wochen in Geduld üben. Auf wichtigen Zufahrts- und Umgehungsstraßen wie dem Ostring, dem Konrad-Adenauer-Damm auf der B   76, der Kaistraße vor dem Zob oder dem Elendsredder in der Wik sind Staus an der Tagesordnung. Und das nicht nur im Berufsverkehr. An so vielen Stellen wie seit Jahren nicht mehr werden Rohre verlegt, Wege gepflastert, Ampeln erneuert und Straßen asphaltiert. Hintergrund ist neben Bauarbeiten des Landes wie auf der B  76 und anderer Bauträger auch ein Sanierungsstau, wie die Stadt auf Anfrage mitteilt. „Es wird versucht, diesen mit den zur Verfügung stehenden Finanzmitteln nicht weiter anwachsen zu lassen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den stark frequentierten bzw. besonders belasteten Abschnitten im Verkehrsnetz“, hieß es.

Beispiel Kreuzung Ostring  /  Franziusallee auf dem Kieler Ostufer: Sowohl in Richtung Kiel-Zentrum wie auch stadtauswärts Richtung Heikendorf, Schönkirchen und Laboe steht auf dieser vielbefahrenen Strecke jeweils nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. In diesem Bereich laufen Kanalarbeiten, außerdem erhält die Kreuzung ein völlig neues Gesicht. Als Ausweichstrecke empfiehlt die Stadt den Autofahrern die Werftstraße, die allerdings spätestens am 20. August völlig überlastet sein dürfte. Dann nämlich wird der Ostring für eine Woche voll gesperrt, er erhält eine neue Asphaltdecke.

Ähnlich sieht es auf dem Elendsredder in der Wik aus. Zwar leitet eine Baustellenampel den Verkehr wechselseitig an der langen Tiefbauzone vorbei, doch die Folge sind lange Rückstaus. Als Ausweichempfehlung bieten sich laut Stadt ortskundigen Autofahrern die Route über die B  502 oder die Projensdorfer Straße an.

Umdenken müssen die Verkehrsteilnehmer auch auf der Bundesstraße  76 im Bereich Elmschenhagen / Klausdorf, wo bereits seit dem Frühjahr die Baukolonnen aktiv sind. Die drei provisorischen Fahrspuren – die mittlere wird je nach Bedarf frühmorgens Richtung Kiel und ab Nachmittag Richtung Preetz freigeschaltet – werden auf die südliche, bereits fertiggestellte Trasse verlegt. Die schmalen Spuren verlangen besondere Aufmerksamkeit, erst am Montag hatte sich auf der langgestreckten Baustelle ein Mähdrescher festgefahren.

In ihrem weiteren Verlauf ist die B  76 drei Wochen lang jeweils in den Nächten gesperrt. Der Grund ist das Umhängen der Arbeitsgerüste an der Brücke am Barkauer Kreuz, der Einfädelung von der B  4  /  B  404 auf die B  76. Wochentags jeweils von 21 bis 5 Uhr darf hier niemand fahren, zumindest nicht in Richtung Elmschenhagen/Preetz. In Gegenrichtung ist zwar eine Fahrspur frei, dennoch ist mit Behinderungen zu rechnen. Bis zum 21. August sollen diese Gerüstarbeiten am Barkauer Kreuz abgeschlossen sein.

Wann wird sich die Situation für die Autofahrer spürbar entspannen? Antwort der Stadt: Sobald die Arbeiten zur Deckenerneuerung, „die schwerpunktartig in den Ferien ausgeführt werden, beendet sind, wird es in den entsprechenden Abschnitten bereits wieder einen ungestörten Verkehrsfluss geben, etwa auf dem Ostring.“ Andere Projekte wie die Bundesstraße 76, das Barkauer Kreuz oder der Zob-Abriss und -Neubau werden allerdings auch längerfristig, zumindest phasenweise, zu Beeinträchtigungen führen.

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erstellt am 08.Aug.2015 | 06:06 Uhr

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