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Jugend musiziert : In jungen Jahren zum Instrument

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Wettbewerbe von „Jugend musiziert“ besitzen eine große Strahlkraft. Das war auch am vergangenen Wochenende so. Nicht weniger als 137 Mädchen und Jungen waren beim Regionalwettbewerb dabei, die meisten als Solo-Pianisten.

Begabte Klarinettisten, virtuose Streicher, stimmgewaltige Sängerinnen und talentierte Klavierspieler – 137 junge Musiker aus Kiel, Neumünster sowie den Kreisen Rendsburg-Eckernförde und Plön zeigten beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ am Wochenende ihr Können. Austragungsorte waren die Musikschule Kiel und das Ernst-Barlach-Gymnasium.

Klar in der Überzahl waren die Teilnehmer der Kategorie „Klavier solo“. Aber nicht nur sie zeigten, was in ihnen steckt. Die zwölfjährige Maybritt Victoria Kiefer aus Schönberg spielte sich, während sie noch auf ihre Ensemble-Partnerin Savannah Talida Lehmann wartete, auf ihrer Violine ein. Bereits mit drei Jahren – ihr älterer Bruder probierte verschiedene Instrumente aus – schnappte sie sich die Geige, die Faszination hält bis heute an. Ihre Mutter Maike Kiefer spielt selbst Klavier, allerdings „ohne große Ziele“, wie sie sagt.

Für ihre Tochter war die Entscheidung für die Violine wohl die richtige. Gleiches gilt für den Geigenunterricht bei Lehrerin Ute Pauleit von der Kreismusikschule in Plön. Denn Maybritt Victoria ist bereits zum vierten Mal beim Wettbewerb dabei, zwei Mal schaffte sie sogar den Sprung in den Landeswettbewerb. Und nach dem Abitur will die junge Violinistin Musik studieren.

Erstmals beim Wettbewerb waren Jesper Chmill (10) aus Schwentinental und die achtjährige Martje Varoga aus Heikendorf dabei. Auf ihren Klarinetten spielten sie Werke von Bach, Schumann und Mozart. Jesper kam über über Blockflöte und Saxonett vor zwei Jahren zur Klarinette. Martje weiß sogar auf den Tag genau, seit wann sie Klarinette spielt: „Seit einem Jahr und zwei Monaten minus 22 Stunden“, so ihre wie aus der Pistole geschossene Antwort. In ihrer Altersklasse werden die guten Musiker noch nicht zum Landeswettbewerb weitergereicht. Doch ihre Lehrerin Petra Hummel-Stehn ist zuversichtlich. Beide Jung-Musiker hätten, wenn sie so weitermachen, künftig gute Chancen auf ein Weiterkommen.

Die Besten der Regionalwettbewerbe nehmen im März am zentralen Landeswettbewerb in Lübeck teil. Und sie Sieger sämtlicher Landeswettbewerbe treten im Juni in Paderborn beim Bundeswettbewerb gegeneinander an.

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erstellt am 05.Feb.2017 | 18:32 Uhr

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