Statistikamt Nord : Immer mehr Menschen leben in SH

Kiel
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Die höchsten Ausländeranteile in SH haben die kreisfreien Städte Kiel, Neumünster und Flensburg mit jeweils mehr als neun Prozent.

Einen deutlichen Anstieg verzeichnet der Anteil an Ausländern im nördlichsten Bundesland auf 7,3 Prozent.

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16. Januar 2018, 11:07 Uhr

Kiel | Die Einwohnerzahl Schleswig-Holsteins ist auf rund 2,9 Millionen gestiegen. Am Stichtag 31. Dezember 2016 lebten im nördlichsten Bundesland 2.881.926 Menschen und damit 23.212 mehr als ein Jahr zuvor. Wie das Statistikamt Nord am Dienstag berichtete, nahm die ausländische Bevölkerung im Jahr 2016 um 30.419 auf 210.415 Menschen zu. Der Anteil der Ausländer an der Gesamtbevölkerung betrug damit 7,3 Prozent. Das war ein Prozentpunkt mehr als Ende 2015.

Die höchsten Ausländeranteile hatten die kreisfreien Städte Kiel, Neumünster und Flensburg mit jeweils mehr als neun Prozent. Die niedrigsten Quoten verzeichneten die Kreise Plön und Rendsburg-Eckernförde mit jeweils unter vier Prozent.

Die deutsche Bevölkerung in Schleswig-Holstein sank 2016 um 7207 auf 2.671.511 Menschen. Einwohnerstärkster Kreis war Pinneberg mit knapp 310.700 Bürgern, gefolgt von Rendsburg-Eckernförde mit 272.300 und Segeberg mit 272.200. Bei den Städten lag Kiel mit 247.400 vorne. Lübeck kam auf 216.700 Einwohner.

Auch in Hamburg steigt die Bevölkerungsanzahl. Ende 2016 lebten in der Hansestadt 1,81 Millionen Menschen. Das sind nach Angaben des Statistikamts Nord 23.030 Bewohner mehr als zum Jahresende 2015.

Die Zahl der in der Hansestadt lebenden Ausländer legte um 19.880 auf mehr als 282.000 zu. Der Anteil der Ausländer an der Gesamtbevölkerung betrug 15,6 Prozent. Die Zahl der Einwohner mit deutscher Staatsangehörigkeit kletterte um 3150 auf mehr als 1,52 Millionen.

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