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„Hot Spot“ der Bücherei ist stark gefragt

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 21.Jun.2015 | 15:29 Uhr

Auch die Landeshauptstadt Kiel muss sich mit dem Bedeutungswandel der Stadtbücherei beschäftigen: Die traditionelle Rolle als reine Ausleihstation für Bücher wird überlagert von der Wahrnehmung als Lern- und Aufenthaltsort. Das zeigt sich beispielsweise daran, dass der im Oktober eingerichtete „Hot Spot“ mit seinem freien Wlan-Zugang in der Hauptstelle der Stadtbücherei stark genutzt wird. So steht es im Jahresbericht, über den der Kulturausschuss auf seiner nächsten Sitzung (Dienstag, 30. Juni, Magistratssaal, 17 Uhr) zu beraten hat.

Die Ausleihzahlen bewegen sich seit Jahren auf einem Niveau von 1,5 Millionen Büchern, Zeitschriften und CDs. Allerdings ist das „elektronische Lesen“ klar auf dem Vormarsch. Dass etwa bei der klassischen Belletristik für Erwachsene ein Rückgang von 6,6 Prozent zu verzeichnen ist, hängt mit der Verbreitung der sogenannten „E-Books“ zusammen.

Insgesamt verfügt die Stadtbücherei mit ihren Filialen in neun Stadtteilen über einen Bestand von 291  000 Büchern und anderen Medien. Jede siebte Einheit ist mittlerweile auch in elektronischer Form erhältlich. Die Zahl der aktiven Leser ist mit 22  900 leicht rückläufig (minus 1,6 Prozent). Die Leitung der Bücherei vermutet allerdings, dass das Plus bei der Online-Verleihe („Onleihe“) diesen Rückgang mehr als ausgleicht, auch wenn detaillierte Zahlen zurzeit nicht vorliegen. Sicher ist aber immerhin: Die Gesamteinnahmen aus Benutzungsgebühren sind nahezu konstant.

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