zur Navigation springen

Hörspiel: Mit „Iks“ im Nebelwald

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Neues Angebot im Botanischen Garten / Muthesius-Studenten wirkten an dem Projekt mit

shz.de von
erstellt am 30.Apr.2014 | 06:08 Uhr

Ein Besuch im Botanischen Garten der Kieler Universität in Kiel ist eine Reise in fremde Welten. Bis zum 21. September kann man sich dort jetzt zudem von dem Hörspiel „Unbekannte und benannte Urverwandte“ begleiten lassen, das eine Reflexion auf das Fremde im Alltag darstellt. An sieben Stationen gibt es Tafeln mit QR-Codes, die man mit dem Smartphone abscannt und somit zu den jeweiligen Kapiteln gelangt.

Stefanie Polek und Chili Seitz von der Galerie Essay, die das Hörspiel gemeinsam mit Studierenden der Muthesius-Kunsthochschule produziert haben, verstehen das Konzept als „künstlerische Untersuchung des Fremden als philosophischer Begriff, aber auch als unmittelbare menschliche Erfahrung“.

Öffnet man die Tür zur ersten Station im Tropenhaus, fühlt man sich gleich wie in einer Dampfsauna und findet sich zwischen meterhohen exotischen Pflanzen wieder. Das entrückt einen schon aus dem Alltag. Das Hörspiel beginnt dann mit einer experimentellen Klangkomposition, die einen direkt wieder in eine alltägliche – aber doch befremdliche Situation – führt. Die Hauptperson Iks ist beim morgendlichen Küchenritual bei ziemlich viel Kaffee auf der Suche nach einem vernünftigen Radiosender. In der Tropenumgebung zieht es den Hörer schlagartig ins Geschehen. Während der Rundgang durch die Schaugewächshäuser einen weiter über den Nebelwald in die Subtropen bis nach Afrika führt, macht Iks im Hörspiel Station im Bus, am Kiosk und in der Kirche und begegnet einen Tag lang verschiedenen Aspekten des Fremden. Wer ohne Smartphone unterwegs ist, kann das Hörspiel über Kopfhörer auf der Bank „im Wartesaal zum großen Glück” genießen.


Geöffnet täglich 9-18 Uhr. Eintritt frei. Infos unter www.galerie-essay.com.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert