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Höhere Gehälter für Lehrer geplant

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Reform der Lehrerbildung – letzter Akt. Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) hat ihre Pläne für die Neuordnung der Lehrerbesoldung auf den Weg gebracht. Danach sollen alle Lehrkräfte an weiterführenden Schulen in Schleswig-Holstein künftig einheitlich besoldet werden. Die Besoldung der Grundschullehrkräfte bleibt trotz in Zukunft gleicher Ausbildung unverändert. Die GEW nannte die Regelung unakzeptabel und kündigte Proteste an.

Die zusätzlichen Kosten der Reform bezifferte Ernst mit rund 29 Millionen Euro. Darin enthalten seien auch die mit der Besoldungsanpassung wachsenden Versorgungsleistungen von knapp zwölf Millionen Euro. Die Neuregelung soll am 1. Februar 2016 beginnen und schrittweise bis 2023 umgesetzt werden. Gewinner wären nach dem Ernst-Modell ehemalige Grund- und Hauptschullehrkräfte, die an einer Gemeinschaftsschule unterrichten und bisher nach A12 (Grundgehalt: rund 3200 Euro) besoldet werden. Sie sollen nach einer Weiterqualifizierung aufsteigen nach A13 und wie Studienräte mit einem Grundsalär von rund 3670 Euro bezahlt werden. „Sie tun das Gleiche, und sie bekommen das Gleiche“, sagte Ernst.

Lehrkräfte für das Sekundarschullehramt sollen in Zukunft genauso besoldet werden wie Kollegen an den Gemeinschaftsschulen und die bisherigen Lehrkräfte an Realschulen. Wer zwei Fächer auf Oberstufen-Niveau unterrichtet, soll wie ein Gymnasiallehrer eingestuft werden und eine Stellenzulage erhalten.

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erstellt am 03.Mär.2015 | 15:29 Uhr

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