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Maritimes Viertel : Historische Bierkiste wird jetzt Ausstellungsstück

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Zwei Gründe gab es für den Verein Maritimes Viertel zum Feiern. Mit der Stadt wurde nach langem Verhandeln ein Mietvertrag unterschrieben – und die vor drei Wochen aufgetauchte, historische Bierkiste findet in der Ausstellung künftig einen festen Platz.

Nach dem langen Dämmerschlaf im Nord-Ostsee- Kanal in die Museumshalle: Die schätzungsweise 100 Jahre alte Bierkiste der Kieler Brauerei Schifferer, die jüngst bei Arbeiten vor der Holtenauer Schleuse geborgen wurde (wir berichteten) erhält beim Verein Maritimes Viertel in der Wik eine neue Heimat. In der Maschinenhalle der Technischen Marineschule (TMS) an der Arkonastraße ergänzt sie die Ausstellung zur Kanalgeschichte.

Die Sammlung bildete einst den Kern des kleinen, aber feinen Kanalmuseums auf der Schleuseninsel. Matthias Visser vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) brachte die Metallkiste mit den 24 bräunlich-grünen Flaschen als Gastgeschenk vorbei. Ingrid Lietzow, die Vorsitzende des Vereins, hatte zu einer kleinen Feierstunde eingeladen. Denn nach zweijähriger Hängepartie hat das Maritime Viertel wieder einen gültigen Mietvertrag mit der Stadt Kiel, die Zeit der Unsicherheit ist für den Verein vorbei.

Stadtrat Gerwin Stöcken zeigte sich froh über die Entscheidung, dass der Verein auch künftig die Maschinenhalle aus Kaisers Zeiten weiternutzen kann. „Hier wächst ein neuer Stadtteil heran“, ist Stöcken überzeugt. Zurzeit ist in diesem historischen Quartier an der Arkonastraße neben einer Flüchtlingsunterkunft auch die TV-Dienststelle von „Tatort“-Kommissar Borowski untergebracht. Langfristig sollen hier Wohnungen und auch Atelier-Werkstätten entstehen.

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erstellt am 03.Apr.2017 | 18:21 Uhr

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