zur Navigation springen

Promenade in Kiel : Hindenburgufer bekommt neuen Namen

vom

Nach monatelangem Streit wird das Kieler Hindenburgufer umbenannt. Den Kommunalpolitikern ging es um die Rolle Paul von Hindenburgs bei der Machtübernahme der Nazis 1933.

shz.de von
erstellt am 13.01.2014 | 10:00 Uhr

Kiel | Das Hindenburgufer in Kiel wird umbenannt - und heißt dann Kielllinie. Nach Medienberichten stimmten SPD, Grüne und Linke im Kieler Bauausschuss für den neuen Namen, die CDU war dagegen. Hintergrund ist eine Debatte über die Rolle des damaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg bei der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten im Jahr 1933. Auch in anderen Städten wurden Hindenburgstraßen und -plätze in den vergangenen Jahren umbenannt - zum Beispiel im westfälischen Münster. Um den Hindenburgdamm, der nach Sylt führt, ist bisher noch keine ernsthafte Debatte entbrannt.

Die Diskussion hatte die Kieler Lokalpolitik lange bewegt. Da waren diejenigen, die Paul von Hindenburg die Ehrung aberkennen wollten. Und da waren die anderen, die vor einer Welle von möglichen Umbenennungen warnten – oder sich schlicht an den Namen gewöhnt hatten. Sie waren letztlich in der Minderheit.

Die CDU teilte am Sonntag mit, der Kreisparteitag der Kieler CDU hab am Samstag seine bereits vor einem Jahr beschlossene Ablehnung der Umbenennung des Hindenburgufers noch einmal einstimmig bekräftigt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen