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Tag des offenen Denkmals : Hereinspaziert in die Schätze der Geschichte

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Zahlreiche Einrichtungen und Denkmäler, deren Türe sonst für Besucher geschlossen bleiben, laden am Sonntag zu Führungen und Familienprogramm. Die Menschen für Kultur und die Schätze der Vergangenheit zu sensibilisieren, ist seit je her Ziel der Aktion.

Die Menschen im Land für Kultur zu interessieren und für die Schätze der Vergangenheit zu sensibilisieren, ist seit je her Ziel des Tags des offenen Denkmals. In der Landeshauptstadt beteiligen sich elf Institutionen, darunter zahlreiche Sakralgebäude unter dem diesjährigen Motto: „Farbe“.

Das Besondere: An diesem Tag öffnen ebenso viele Einrichtungen ihre Türen, deren Zutritt sonst nicht immer möglich ist: So zum Beispiel das Polizeidienstgebäude „Blume“ (Blumenstraße 2-4). Von 10 bis 14 Uhr können Besucher hier alles zur Geschichte des 1908 eingeweihten Präsidiums erfahren, das heute Sitz der Kripo ist – samt Untersuchungshaftzellen. Geführt wird 10.30 und 12 Uhr.

Die Bethlehemkirche (Moltkestraße 9), die Christliche Schule Kiel (Diesterwegstraße 20) und die Jakobikirche (Knooper Weg 14-16) bieten am „Tag des offenen Denkmals“ Gottesdienste, Führungen und ein Rahmenprogramm für die ganze Familie an.

In der Gaststätte Forstbaumschule, (Düvelsbeker Weg 46), gibt der Kunsthistoriker Jörg Matthies um 9 und 10.30 Uhr kunsthistorische Führungen zur Architektur, eine Ausstellung mit historischen Bildern und Geschichten sowie ein Jazzfrühschoppen gibt es im Außenbereich. In den Räumen des ehemaligen Gemeindehauses der Pauluskirche (Reventlouallee 14-16), ist heute das inklusive Kunst- und Kulturprojekt artegrale der Stiftung Drachensee untergebracht. Interessierte erfahren alles über das Früher und Heute des Hauses. Von 14 bis 16 Uhr können Kinder und Erwachsene selbst den Pinsel in die Hand nehmen und malen. Auf dem Hof Akkerboom (Stockholmstraße 159) stehen von 14 bis 15.30 Uhr Hofführungen auf dem Programm, Kinder können in der Kulturscheune malen und basteln, Kaffee und Kuchen werden im Bauerngarten angeboten. Um 16 Uhr spielt der Shantychor „De Platt-Fisch“ ein Konzert (Eintritt 5 Euro).

Die Petruskirche (Weimarer Straße 3) hat als ehemalige Garnisonskirche der Kaiserlichen Marine eine spannende Geschichte, die zwischen 13 und 17 Uhr ergründet werden kann. Das Verwaltungsgebäude des ehemaligen Marine-Garnisonslazaretts im Anscharpark wird zurzeit von Freiberuflern der Kreativwirtschaft genutzt, die ihre Ateliers öffnen.

Die ehemalige Howaldtsche Metallgießerei (Grenzstraße 1) hat von 11 bis 17 Uhr geöffnet und bietet eine Demonstration der Formherstellung mit anschließendem Schauguss. Kinder können Zinnfiguren gießen und Erwachsene ihr persönliches Tierkreiszeichen oder einen „Kielfisch“.

Im Gebäude der ehemaligen Werftbetriebskrankenkasse (Kaiserstraße 4) befindet sich das Restaurierungszentrum, das von 14 bis 18 Uhr einlädt. Ab 14.30 Uhr ist eine Führung zur Geschichte des Hauses mit Fotodokumentation, danach Workshops zum Thema Farbe. Besucher können sich in der Fresko-Malerei mit Farbpigmenten versuchen oder Eitempera-Farbe herstellen. Einige Denkmale liegen nahe der Strecke des Kiellaufs. Daher sind sie nur eingeschränkt mit Auto erreichbar.

Infos www.tag-des-offenen-denkmals.de



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erstellt am 11.Sep.2014 | 04:54 Uhr

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