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„White Pearl“ : Herbstputz auf der „Sailing Yacht A“ in Kiel

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Aus der Onlineredaktion

Die Dimensionen des Schiffes sind gigantisch. Da wird das Deck schrubben zur Herkulesaufgabe.

Kiel | Kleiner Mann, große Aufgabe: Im gleißenden Licht der Herbstsonne wurden am Montag die Arbeiten an der äußeren Bordwand des vermeintlich größten Segelschiffs der Welt fortgesetzt. Die „Sailing Yacht A“ des russischen Milliardärs Andrey Melnichenko (43) lag am Montag im Dock 8 A der Kieler Bauwerft „German Naval Yards“ (ehemals HDW).

Die riesige Jacht wird seit drei Jahren gebaut und wurde unter dem Projektnamen „White Pearl“ bekannt. Der offizielle Name der Yacht lautet nach Angaben des Pressesprechers des russischen Auftraggebers Andrej Melnitschenko „Sailing Yacht A“. Auf der Werft German Naval Yards (ehemals ADM Kiel) soll sie fertiggestellt werden. Der Bau des Schiffes wurde mehrere Jahre lang wie ein Geheimnis gehütet.

Nach Abschluss der finalen Ausrüstungsphase für die Innen- und Außenarbeiten an Bord soll demnächst die Jungfernfahrt anstehen. Die Baukosten der 143 Meter langen Superyacht werden auf nahezu 500 Millionen Euro taxiert. Die „Sailing Yacht A“ beeindruckt nicht nur mit ihrer Länge, sondern auch mit ihren Masten – alle drei sind mehr 90 Meter hoch.

Zuletzt hatte das Segelmagazin „Yacht“ berichtet, die Masten des Schiffes seien bei einer Probefahrt beschädigt worden. Doch am Mast waren nur Sensoren befestigt worden, mit denen die Abgastemperaturen gemessen werden.

Die Mega-Masten aus Carbon sind laut Hersteller die längsten freistehenden Masten aus Verbundmaterial, die je für eine Segelyacht hergestellt wurden.

 

Das über 140 Meter lange und fast 25 Meter breite Schiff der Superlative (zum Vergleich: Die Gorch Fock bringt es auf knapp 90 Meter Länge und zwölf Meter Breite), ist immer wieder auf der Kieler Förde zu sehen.

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erstellt am 27.Okt.2015 | 12:49 Uhr

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