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Uni-Challenge : Herausforderung ist missglückt

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Erwartungen waren hoch, doch die sportliche Revanche blieb aus. Bei der Uni-Challenge im Sportforum hatte Kiel wie im Vorjahr das Nachsehen gegen die Konkurrenz in Vechta, Oldenburg und Hannover.

shz.de von
erstellt am 29.Jun.2016 | 22:20 Uhr

Nun: Es gilt natürlich das olympische Motto. Dabeisein ist alles. Doch insgeheim hatte Kiel gehofft, bei der „Uni-Challenge“ besser abzuschneiden als im Vorjahr. Doch das Vorhaben scheiterte. Im Wettbewerb um Punkte für das Deutsche Sportabzeichen hatte die Kieler Universität klar das Nachsehen und landete mit 893 Zählern nur auf Rang 4. Es siegte Hannover (1637) vor Vechta (1506) und Oldenburg (991). Da half es auch nicht, dass mit Maya Rehberg und Steffen Uliczka auf Kieler Seite zwei Ausnahmeläufer an den Start gingen. Auch die Konkurrenz hatte sportliche Asse aufzubieten.

Die Regeln waren einfach. Wer als Student oder Uni-Mitarbeiter in seiner Altersklasse die Wettbewerbe fürs Sportabzeichen meistert, erhält entsprechend der Bronze-, Silber- oder Goldwertung ein, zwei oder drei Punkte. Bekanntlich geht es beim Sportabzeichen um Schnelligkeit und Ausdauer ebenso wie um Kraft und Koordination. Deshalb stehen immer so völlig unterschiedliche Disziplinen wie der 3000-Meter-Lauf, der Weitsprung (wahlweise auch aus dem Stand), das Medizinballwerfen, der 100-Meter-Sprint oder auch das Seilspringen im Angebot. Die Krankenkasse BKK  24 begleitete als Sponsor den norddeutschen Wettkampf. Bei ihrer gezielten Handdruckprüfung zeigte sich, wer nicht nur in den Beinen kräftige Muskeln besitzt.

Uni-Interim-Kanzler Ulf Holst wünschte sich, dass alle Teilnehmer verletzungsfrei bleiben. Er gab mit der Startklappe das erste Rennen über 3000 Meter frei. 12:50 Minuten sind bei den Herren für das Goldkriterium gefordert, die Frauen können sich fünf Minuten mehr Zeit lassen für die siebeneinhalb Stadionrunden. Das ist für Maya Rehberg, die jüngst mit 9:39 Minuten über 3000 Meter Hindernis die Olympia-Qualifikation für Rio de Janeiro erfüllt hatte, natürlich kein Problem. Richtig anstrengen musste sie sich dagegen beim Seilspringen. 20 „Doppeldurchschläge ohne Zwischensprung“ waren fürs Sportabzeichen gefordert – 21 lieferte sie ab.

Die Stimmung im Stadion am Uni-Sportforum war ausgezeichnet. Dass Kiel nach drei Stunden Sportabzeichen-Abnahme in der Punktewertung Schlusslicht wurde, hat wohl mit der höchst unterschiedlichen Teilnehmerzahl an den vier Orten sein. Wer siegen will, muss deutich mehr als 100 Teilnehmer zum Mitmachen bewegen.

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