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Existenzgründer-Wettbewerb : Gründer mit Köpfchen und Pfiff gesucht

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der GründerCup der Kiel Region startet in die elfte Runde: Ab dem 1. März können sich kreative Nachwuchs-Unternehmer mit einem ausgefeilten Businessplan bewerben. Bis zum 30. September ist Zeit. Es locken Preise im Wert von 23.000 Euro.

shz.de von
erstellt am 26.Feb.2014 | 06:55 Uhr

Kaum sind die Preise des letzten Jahres vergeben worden, startet der Existenzgründer-Wettbewerb GründerCup der Kiel Region auch schon in eine neue Runde. Zum elften Mal können sich ab dem 1. März kreative Jung-Unternehmer bewerben und ihre Businesspläne bei der Kieler Wirtschaftsförderungsgesellschaft (KiWi) einreichen. Ein gutes halbes Jahr haben sie dafür Zeit. Insgesamt locken Auszeichnungen im Wert von 23000 Euro.

Doch es geht nicht nur ums Geld. „Wir bieten ein Gesamt-Paket aus Beratung, Betreuung und einem professionellen Netzwerk“, wirbt Werner Kässens von der KiWi zusammen mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Kiel sowie Kooperationspartnern und Sponsoren um möglichst viele Teilnehmer, vom Hochschulabsolventen bis zur Handwerkerin.

Die Organisatoren wollen mit dem Wettbewerb auch einen „Impuls für das Gründungsklima setzen“, sagte Werner Kässens von der KiWi gestern. Nach zwei eher rückläufigen Jahren in der Gründer-Szene habe die Tendenz, sich selbstständig zu machen, bundesweit wieder zugenommen (2013: Plus von 13 Prozent). Auch in Schleswig-Holstein sei die Talfahrt ins Stocken geraten. Der Norden liege momentan mit 1,5 Prozent Anteil der Gründer an der Bevölkerung im bundesweiten Mittelfeld (Ranking der Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW).

Mitmachen können Existenzgründer aus der Landeshauptstadt Kiel, dem Kreis Rendsburg-Eckernförde sowie dem Kreis Plön. Die Preise werden in den Kategorien Start Up und Innovation vergeben. Entscheidend ist neben einer guten Idee die nachhaltige Wirtschaftlichkeit des Geschäftsmodells.

Eine fachkundige Jury aus dem Kreis der Veranstalter prüft die Konzepte. Nach einem zweistufigen Auswahlverfahren werden die Preisträger bei einer öffentlichen Preisverleihung ausgezeichnet. In diesem Jahr findet diese am 10. Dezember in Eckernförde statt. „Zudem erhalten alle Teilnehmer ein schriftliches Feedback“, ergänzt Werner Kässens. In den vergangenen Jahren beteiligten sich ihm zufolge immer etwa 40 Bewerber um die Preise des GründerCups.

Auch wenn in einem Businessplan gut 60 Netto-Stunden-Arbeit stecken können: Der Aufwand sei für Interessierte gering, sagen die Veranstalter. Das Konzept müsse schließlich jeder Gründer erstellen, der Erfolg haben wolle. „Wer keinen Plan hat, der scheitert“, meint Michael Schmidt von der IHK zu Kiel.

Und die Zahlen sprechen für sich: Von 38 Gründercup-Gewinnern der letzten neun Jahre sind noch 30 am Markt. Insgesamt, so Stephan Lubomierski (KiWi), haben diese Existenzgründer in der Kiel-Region rund 250 Arbeitsplätze geschaffen.

Mehr im Internet unter www.gruendercup.de oder bei facebook.com/gruendercup.

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