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Graffitis in Gaarden – ganz legal an die Wand gesprüht

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Dass Graffiti mehr sind, als irgendwo hingeschmierte Tags, durch die öffentliche und private Gebäude, Züge und Brücken verunstaltet werden und jährlich Schäden in Millionenhöhe verursachen, bewies der Kieler Graffiti-Künstler K. Großmann gestern am Fuß der Gaardener Brücke beim Fahrstuhl. An einer etwa zehn Quadratmeter großen Holzwand ließ er seiner Kreativität freien Lauf – und das vollkommen legal. Initiiert hatte die Aktion André Seemund, der einen Blog für die Szene betreibt. Er wandte sich an die Stadt mit dem Anliegen, öffentliche Flächen für Graffitisprayer zu bekommen und wurde bei Kiels Kulturreferent Rainer Pasternak fündig. „So wie diese Wand jetzt aussieht, ist sie alles andere als schön“, so Pasternak. Ist sie mit einem guten Graffito versehen, das als Kunst präsentiert wird, wird dies von anderen Sprayern geachtet und ‚Schmierereien‘ unterbleiben, hofft Pasternak. Seemund wird die Wand ehrenamtlich betreuen und nach dem Rechten sehen. Insgesamt will die Stadt in Zukunft neun Flächen im Stadtgebiet für legale Graffiti zur Verfügung stellen.

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erstellt am 27.Sep.2014 | 06:04 Uhr

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