Afrikanische Musik : Gospel-Begeisterung in der Nikolaikirche

Unter der Leitung von Petra Weitgen bot der 60-köpfige Gospelchor Holtenau in der vollbesetzten Nikolaikirche ein Konzert mit typisch afrikanischem Groove. Der Rhythmus der Lieder ließ viele Zuhörer mitklatschen oder sogar tanzen.
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Unter der Leitung von Petra Weitgen bot der 60-köpfige Gospelchor Holtenau in der vollbesetzten Nikolaikirche ein Konzert mit typisch afrikanischem Groove. Der Rhythmus der Lieder ließ viele Zuhörer mitklatschen oder sogar tanzen.

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11. Dezember 2016, 18:27 Uhr

Bereits zum achten Mal organisierte der Lions-Club „Kiel-Oben“ unter Federführung von Marlis Halft ein Benefizkonzert mit dem Gospelchor Holtenau in der Nikolaikirche. Weniger american Gospel als vielmehr Stücke aus Afrika, insbesondere Südafrika, umfasste das Repertoire des Chors mit seinen 60 aktiven Mitgliedern am Sonnabendabend. Teils ruhige Stücke, bei denen der Chor sich leicht im Takt wog, teils äußerst rhythmische Titel mit typisch afrikanischem Groove, bei denen auch das Publikum in der bis auf den letzten Platz besetzten Kirche klatschend und sogar tanzend mitging. Zugute kommt der Spendenerlös – der Eintritt war frei – wieder zur Hälfte dem Chor für seine eigene Arbeit und die Unterstützung des Partnerchors der Martin-Luther-Kantorei in Südafrika, die andere Hälfte geht an den Speisesaal der Kieler St.-Heinrich-Kirche, der Bedürftigen morgens, mittags und abends zu einer Mahlzeit verhilft. Der Speisesaal-Schirmherr. Landtagspräsident Klaus Schlie, freute sich über die großzügigen Spenden des Abends, andererseits über das Konzert. Ob Gospel seine Musikrichtung sei, bestätigte Schlie mit den Worten „Absolut! Das höre ich sehr gerne“. Und auch die Sängerinnen und Sänger konnten sich freuen: Marlis Halft hatte als „Gage“ wieder Marmelade im Gepäck – 60 Gläser, selbst gekocht.

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