Kreuzfahrten : Gläserne Aussicht am Ostseekai

Gekonnt ist gekonnt: Unter den Augen von Stadtbaurätin Doris Grondke und der Architekten Ralf Dieter Ladwig (l.) und Christoph Roselius verschließt Ulf Kämpfer den Grundstein.
2 von 2
Gekonnt ist gekonnt: Unter den Augen von Stadtbaurätin Doris Grondke und der Architekten Ralf Dieter Ladwig (l.) und Christoph Roselius verschließt Ulf Kämpfer den Grundstein.

Gestern war Grundsteinlegung für das zweite Kreuzfahrt-Terminal. Es soll bereits in der Saison 2019 in Betrieb gehen und in Zeiten stark wachsenden Passagier-Aufkommens den Altbau entlasten.

Avatar_shz von
27. November 2018, 18:20 Uhr



Am Ostseekai startet der Hochbau für das zweite Terminalgebäude für Kreuzfahrtpassagiere. Gestern legte Oberbürgermeister Ulf Kämpfer zusammen mit Stadtbaurätin Doris Grondke, Hafenchef Dirk Claus sowie den Architekten Christoph Roselius und Ralf Dieter Ladwig den Grundstein für den 3700 Quadratmeter großem, gut 9 Millionen Euro teuren Neubau.

Die von der Schlosserei des Seehafens gefertigte Zeitkapsel bestach nicht nur durch ihre sternförmige Form, sondern auch durch ihren Inhalt: Statt wie üblich Zeitung, Bauplan und einen Satz Münzen enthielt sie die Wünsche der Seehafen-Mitarbeiter. Nicht nur Dirk Claus erachtet den Bau als hochwertig und schön, auch Doris Grondke lobt das Gebäude, das direkt neben dem alten Terminal hochgezogen wird. Zudem wies sie auf die Aussichtsterrasse mit Außenbar hin – sie wird allen Kielern und Stadtbesuchern offenstehen.

Für Architekt Roselius ist der neue Terminal sowohl industrieller Zweckbau als auch repräsentatives Gebäude. Und für Kämpfer beweist der Neubau die „tolle Entwicklung“ des Kieler Hafens, er sprach von einem „schönen Auftakt am Anfang einer neu gestalteten Kiellinie“.

Wenn alles weiterhin planmäßig verläuft, soll das neue Terminalgebäude mit seinen großen Glasflächen während der Saison 2019 in Betrieb genommen werden. „Die Schiffe werden immer größer, wodurch mehr Passagiere abzufertigen sind. Da ist es sinnvoll und auch notwendig, für jeden Liegeplatz ein eigenes Terminalgebäude zu haben“, erklärt Ulf Jahnke vom Seehafen Kiel.

Darüber, dass es doch ganz schön ist, dass die zehnjährige Ära der Leichtbauhallen auf dem Ostseekai-Gelände vorbei ist, waren sich gestern alle Beteiligten einig. Wie sagte doch Bau-Stadträtin Doris Grondke? „Wir möchten für die Stadt immer das Bestmögliche aussuchen.“

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen