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Kiel

18. Oktober 2017 | 08:27 Uhr

Giftige Gase im Uni-Chemielabor

vom

shz.de von
erstellt am 18.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Kiel | Übelkeit und Kopfschmerzen - nach Angaben Betroffener sind das Symptome, unter denen Mitarbeiter des Instituts für Anorganische Chemie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) seit Ende 2011 etwa vier bis fünf Mal im Monat litten, nachdem sie im Labor gearbeitet hatten. Grund für die Beschwerden ist nach derzeitigen Erkenntnissen eine nicht ordnungsgemäß funktionierende Lüftung. Obwohl das Problem seit mehr als einem Jahr bekannt war, handelte die Uni erst jetzt: Die Laboratorien wurden geschlossen.

Gestern teilten die Pressestellen der CAU und der Gebäudemanagement Schleswig-Holstein (GMSH) mit, dass die Zuluft-Öffnungen verlegt werden. Zu- und Abluft-Rohre liegen zu nah beieinander, sodass Abluft in Frischluftrohre gezogen wurde. Die Arbeiten würden acht Wochen dauern, hieß es. "Wir bedauern, dass es zu kurzfristigen gesundheitlichen Beschwerden gekommen ist. Zu keinem Zeitpunkt bestand jedoch die Gefahr von dauerhaften gesundheitlichen Auswirkungen", sagten GMSH-Geschäftsführer Hans-Adolf Bilzhause und CAU-Präsident Professor Gerhard Fouquet. Sie zeigten sich zerknirscht, "dass wir keine schnellere Lösung (...) gefunden haben", betonten sie. Und erklärten, von den Schließungen betroffene Studierende und Promovierende würden keine Nachteile haben.

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