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Kieler Woche 2016 : Gewitter und Starkregen: Wetterrisiken bei der Windjammerparade

vom

Es könnte zur Parade ungemütlich in Kiel werden. Doch der Kieler Hafenkapitän Michael Schmidt versicherte: Die Windjammerparade findet definitiv statt.

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erstellt am 25.Jun.2016 | 10:21 Uhr

Kiel | Alle Neuigkeiten zur Kieler Woche 2016 finden Sie in unserem Liveblog.

Die Windjammerparade mit mehr als 100 Schiffen in der Kieler Förde soll am Samstag (11 Uhr) wieder zum stimmungsvollen Höhepunkt der Kieler Woche werden. Doch das Wetter könnte die Parade der Groß- und Traditionssegler, der Dampfschiffe und Begleitfahrzeuge beeinträchtigen. Starkregen, Gewitter und heftige Böen sind nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes in Hamburg nicht ganz auszuschließen. Es bleibe abzuwarten, wie die Unwetterfronten von Niedersachsen Richtung Osten und Norden weiterziehen, sagte ein Sprecherin am Freitagabend. Der Kieler Hafenkapitän Michael Schmidt versicherte angesichts besorgter Nachfragen, die Windjammerparade findet definitiv statt.

Angeführt wird die Windjammerparade diesmal nicht von der „Gorch Fock“, das Segelschulschiff der Marine liegt wegen Instandsetzungsarbeiten in einer Werft. Führungsschiff ist diesmal der 50 Meter lange Dreimaster „Thor Heyerdahl“, der bereits 2007 einmal die Parade anführte „Wir wollen auf jeden Fall alle Segel setzen“, sagte der Vorsitzende des Vereins Segelschiff „Thor Heyerdahl“, Michael Saitner. An Bord des Kieler Schulseglers werden rund 80 Gäste sein, darunter Ministerpräsident Torsten Albig, Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (beide SPD) und der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Andreas Krause.

Im vergangenen Jahr verfolgten rund 120.000 Menschen das Spektakel - damals bei tollem Segelwetter mit leichtem Wind und etwas Sonne. Auch diesmal dürften wieder Zehntausende die Ufer der Förde in Tribünen verwandeln. Manche Fans übernachten sogar in Campingbussen oder Wohnmobilen an den Ufern, um am Samstag nur nichts zu verpassen.

Die Schiffe legen gegen 9.45 Uhr von ihren Liegeplätzen ab und gehen am Ostufer der Innenförde zunächst in Warteposition. Offizieller Startschuss für die Parade ist dann um 11 Uhr: Die Traditionssegler und Begleitschiffe passieren zunächst mit nordöstlichem Kurs die Friedrichsorter Enge und fahren dann am Laboer Ehrenmal vorbei. Ein Stück dahinter löst sich die majestätische Formationsfahrt schließlich am späten Mittag auf - die Schiffe wählen dann wieder eigenständig ihren Kurs. Die Kieler Woche geht am Sonntagabend zu Ende. Im vergangenen Jahr kamen fast 3,8 Millionen Besucher.

Sollte das Wetter mitspielen, gibt es hier die besten Zuschauer-Plätze zum Gucken. Wenn das Wetter nicht mitspielt, haben wir die Führungsschiffe der Windjammerparade in einem Quartett.

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