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Rocker-Club in Kiel : Gericht verhandelt über Verbot der Hells Angels    

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Ein Verbot aus dem Jahr 2012 will der Kieler Rocker-Club nicht hinnehmen. Über den Widerspruch verhandelt nun das Oberlandesgericht in Schleswig.

Kiel | Der Rechtsstreit um das Verbot der Hells Angels Kiel geht in eine weitere Runde. Am 26. Februar verhandelt das Oberverwaltungsgericht (OVG) Schleswig über die Klage der Rocker gegen ihr Vereinsverbot vom Januar 2012. Das teilte das OVG am Montag mit.

Das schleswig-holsteinische Innenministerium hatte den Rockerclub in Kiel im Januar 2012 verboten. Als Grund führte der Minister Straftaten von Clubmitgliedern an, die dem Verein zuzurechnen seien. Zudem richte sich der Club gegen die verfassungsmäßige Ordnung. Bei einer Razzia beschlagnahmten Polizisten damals die Vereinskasse mit 37.000 Euro sowie Messer und Schusswaffen.

Die Kieler Hells Angels hatten bereits im August 2012 einen Eilantrag gegen das Verbot eingereicht, der abgewiesen wurde.

Schon anderthalb Jahre zuvor – im April 2010  - hatte das Innenministerium die Hells Angels in Flensburg und die Bandidos in Neumünster verboten. Beide Clubs hatten Widerspruch eingelegt und waren bis vor das Bundesverwaltungsgericht gezogen – ohne Erfolg. Damit sind die Verbote endgültig.

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erstellt am 10.Feb.2014 | 17:38 Uhr

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