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Kieler Steuerstreit : Gericht akzeptiert neuen Insolvenzplan von Uthoff

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Nächster Schritt im Insolvenzverfahren: Uthoffs Insolvenzplan ist genehmigt - erst einmal nur formal.

Kiel | Das Amtsgericht Kiel hat den ergänzten und geänderten Insolvenzplan des Kieler Augenarztes Prof. Detlef Uthoff zugelassen. Dies teilte das Gericht am Dienstag mit. Der Plan werde jetzt dem Sachwalter Prof. Klaus Pannen und dem Gläubigerausschuss zur Stellungnahme zugeleitet.

Anfang November war das Insolvenzverfahren gegen den Augenarzt eröffnet worden. Insgesamt haben mehr als 100 Gläubiger Forderungen in Höhe von rund 120 Millionen Euro gestellt. Dazu gehören das Finanzamt Kiel mit bis zu 29 Millionen Euro. Diesen Anspruch ficht Uthoff vor Gericht an. Die Stadt Kiel hat einen rechtskräftigen Titel, um 7,8 Millionen Euro eintreiben zu können.

Die weiteren Gläubiger können den Plan und die Stellungnahmen im Amtsgericht einsehen. Für den 25. März hat das Amtsgericht einen nichtöffentlichen Erörterungstermin anberaumt. Anfang Februar hatte das Gericht vorerst abgelehnt und Nachbesserungen gefordert.

Das Gericht wies darauf hin, dass es den Plan „lediglich auf formale Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften geprüft“ hat. Es sei Aufgabe der Gläubiger, den Plan inhaltlich zu prüfen. Der Plan ist demnach angenommen, wenn die Mehrheit der Gläubiger zustimmt und wenn diese Gläubiger auch die Forderungsmehrheit halten.

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erstellt am 17.Feb.2015 | 12:41 Uhr

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