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Feuerwerk : Geknallt werden darf nur Silvester und Neujahr

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Zum Jahreswechsel gibt es Feuerwerk. Raketen und Böller dürfen nur an zwei Tagen gezündet werden – und man sollte einiges beachten.

shz.de von
erstellt am 30.Dez.2013 | 06:09 Uhr

Kiel | Böller, Knaller und Raketen: Für viele gehören sie zur Silvesterfeier wie der Countdown zum Jahreswechsel. Doch was ist beim Knallen zu beachten, um sicher und unverletzt durch die letzte Nacht des Jahres zu kommen? Zur eigenen Sicherheit und zur Sicherheit der Nachbarschaft sollten beim Knallen einige Vorschriften beachtet werden. Darauf weisen die Landeshauptstadt Kiel und die Berufsfeuerwehr hin. Im Notfall sollten Betroffene die Notfallrufnummer 112 wählen.

Eindringlich warnt die Feuerwehr davor, Knallkörper abzubrennen, die in Deutschland nicht zugelassen sind. Grundsätzlich haben Böller nichts in Papiertonnen, Restabfalltonnen oder Gelben Tonnen zu suchen. Gefährlich sind auch Raketen, die unsachgemäß abgeschossen werden und deshalb auf Balkonen oder in Kellerschächten landen, weil sie dort Brände auslösen können. Brennende Kerzen sollten nie unbeaufsichtigt bleiben. Außerdem ist es in Schleswig-Holstein verboten, Himmelslaternen steigen zu lassen.

Laut Sprengstoffgesetz dürfen Feuerwerkskörper der Klasse II nur an Erwachsene verkauft werden. Ausschließlich Erwachsene dürfen diese Böller und Raketen abfeuern – aber nur am letzten und am ersten Tag des Jahres. Selbst an diesen beiden Tagen muss auf die Nachbarschaft Rücksicht genommen werden. Lärmbelästigungen durch Knallerei außerhalb der üblichen Zeiten für Feiern zum Jahreswechsel sind nicht erlaubt. In der Nähe von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sollte auch in der Silvesternacht aus Lärmschutzgründen nicht geknallt werden. Zum Schutz der Enten, Gänse und Schwäne ist die Knallerei in städtischen Parks mit Wasserflächen, wie beispielsweise dem Schrevenpark, verboten.

In der Nähe von brandgefährdeten Gebäuden ist das Abfeuern von Raketen und Knallern untersagt. Zum Schutz von stroh- und reetgedeckten Häusern darf in Kiel – laut der Allgemeinverfügung Abbrennverbot für Feuerwerkskörper – Pyrotechnik der Kategorie II wie Raketen, Schwärmer, Knallkörper und Batterien nicht im Umkreis von 200 Metern Entfernung zu brandempfindlichen Häusern gezündet werden.

Und nach der Knallerei muss aufgeräumt werden: Nach der Straßenreinigungssatzung sind die Kieler verpflichtet, als Verursacher übermäßige Verschmutzungen der Straßen und Bürgersteige durch Feuerwerksreste unaufgefordert wieder zu beseitigen.

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