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Milliardenauftrag aus Australien : Gabriel: Gute Chancen für Kieler U-Boot-Werft

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Aus der Onlineredaktion

Australien möchte zwölf hochmoderne U-Boote kaufen. Kostenpunkt: 50 Milliarden Dollar. Kiel will den Auftrag an Land ziehen.

Kiel/Berlin | Im internationalen Ringen um einen Milliardenauftrag zum Bau neuer U-Boote für Australien sieht Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) die Kieler Werft ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) in guter Position. „Ich glaube, dass die Chancen gut sind“, sagte Gabriel am Mittwoch. Er fügte hinzu: „Natürlich haben wir harte Wettbewerber, aber die Bundesregierung bis hin zur Kanzlerin und ich auch haben uns sehr dafür eingesetzt, dass Australien die Qualität der deutschen Werft kennenlernt.“

Australiens Verteidigungsminister Kevin Andrews wird voraussichtlich am Donnerstag die Kieler Werft besuchen. Eine offizielle Bestätigung für den Besuch gab es nicht. Das australische Verteidigungsministerium hatte im Februar Frankreich, Japan und Deutschland aufgefordert, sich um den Auftrag zu bewerben.

Die von Australien gewünschten U-Boote der Klasse 216 von ThyssenKrupp gibt es erst im Entwurf. Die U-Boote sollen 89 Meter lang sein und bis zu vier Wochen lang am Stück tauchen können.

Ebenfalls darf die Stadt Kiel für ihre Pläne zum Bau eines neuen Gasheizkraftwerkes mit Fördermitteln des Bundes für Kraft-Wärme-Kopplungen (KWK) rechnen. „Natürlich werden wir das fördern“, sagte Bundeswirtschaftsminister Gabriel am Mittwoch. Zuvor hatte er sich mit Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig und Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (beide SPD) getroffen.

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erstellt am 22.Apr.2015 | 16:52 Uhr

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