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Gaardener Kulturfrühling startet in Orange

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

von
erstellt am 28.Apr.2017 | 11:18 Uhr

Gaarden – Kiels buntester Stadtteil zeigte sich zur Eröffnungsfeier des Gaardener Kulturfrühlings ganz in Orange. Landtags-Vizepräsident Bernd Heinemann, der bei einer Feier in seinem Wahlkreis natürlich vorbeischaut, erwog, vom niederländischen Königshaus Fördergelder für das Fest aufgrund der alles beherrschenden Farbe einzufordern. „Für Orange haben wir uns entschieden, weil es auffällt“, so Silke Solbach vom Büro Soziale Stadt Gaarden, welches den Kulturfrühling mit Unterstützung vieler anderer Organisationen und Kulturschaffender organisiert. Zwei Umzüge zogen zum Vinetaplatz, einer angeführt von Ex-Werftparktheater-Chef Norbert Aust und Bruno Levtzow, langjähriger Ortsbeiratsvorsitzender und heimlicher „Bürgermeister“ von Gaarden.

Auf dem Platz selbst gab es ein buntes Mitmach-Programm. Am Stand vom Sportpark meisterte Arda (5) ein Geschicklichkeitsspiel, während andere auf Pedalos ihr Glück versuchten. Bei „Gaarden FaMoos“, einem Nachhaltigkeitsprojekt der Uni Kiel, bastelte sich Birger (12) mit Schere und Schablone ein Bild aus Moos. Bei der „stadt.mission.mensch“ gab es Kaffee und Kuchen, nebenan beim Flexwerk warteten Waffeln auf hungrige Mäuler und bei der Türkischen Gemeinde gab es neben Tee und Popcorn Musik der Gruppe LaLaLy. Und gleich zu Beginn eine Überraschung: Der Kidsclub des Jungen Theaters im Werftpark inszenierte unter Leitung von Praktikantin Camilla Strengel einen Flashmob zum Thema „Wahrnehmung erweitern“, in dem es um handygesteuerte Jugendliche ging.

Hintergrund des sechswöchigen Kulturfrühlings, der vor zehn Jahren als Kulturtage begann, ist es, etwas für die Gaardener auf die Beine zu stellen und bei Nicht-Gaardenern Ressentiments gegen den Stadtteil abzubauen. Silke Solbach: „Wir wollen Leute dazu bringen, mal nach Gaarden zu kommen – und das möglichst nachhaltig“. Auch wenn es dann nicht mehr orange ist – bunt ist es allemal. Infos zum Gaardener Kulturfrühling, der noch bis zum 11. Juni läuft, gibt es unter www.gaardener-kulturfrühling.de.

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