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Kiel

14. Dezember 2017 | 00:27 Uhr

Ausstellung : Gaarden in Portraits

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Thomas Maess arbeitete jahrelang als freier Publizist, Heruasgeber und Redenschreiber. Seit mehr als zehn Jahren wohnt er in Gaarden udn will dort auch gar nicht mehr weg. Jetzt hat der Fotograf seinen Stadtteil in besondere Bilder gebannt – zu sehen im Rathaus.

shz.de von
erstellt am 29.Aug.2014 | 04:46 Uhr

Gaarden gefällt ihm. Nach jahrelanger Arbeit als freier Publizist, Herausgeber und Redenschreiber wechselte Thomas Maess, 1948 im Thüringer Wald geboren, im Jahr 2000 zur Landesregierung und damit von Berlin nach Kiel. Nach einem Jahr in Strande zog es ihn 2001 nach Gaarden, wo er mit seiner Ehefrau eine Wohnung am Vinetaplatz bezog, in der beide noch heute leben. „Der Vinetaplatz ist der schönste Platz in Kiel“, so der ambitionierte Amateurfotograf, der betont, dass er „gerne in Gaarden lebt“.

Seine Verbundenheit zum Stadtteil auf dem Ostufer zeigt jetzt eine in Kooperation mit der Landeszentrale für Politische Bildung initiierte Fotoausstellung, die ab sofort im Rathaus zu sehen ist (Raum 184). „Gaarden – ein Stadtteil in Porträts“ so der Titel. Das Wort Porträt ist hier im ursprünglichen Wortsinn zu verstehen. Nicht der Stadtteil wird porträtiert, sondern die Menschen, die dort leben. Menschen unterschiedlichster Nationalitäten und Hautfarben von jung bis alt – Porträts, so bunt wie der Stadtteil. Und das, obwohl alle 30 Fotos in Schwarz-weiß gehalten sind.

„Der Betrachter konzentriert sich dadurch mehr auf die Person und deren Gesicht“, sagt Maess. Zusätzlich zu den zahlreichen Bildern – in denen Maess die Menschen so zeigt, wie sie sind, ohne sie fürs Foto ins rechte Licht zu rücken – gibt es auch einige wenige Bilder zu sehen, die den Stadtteil zeigen – wie den Medusahof oder auch die „Medusastraße im Nebel“.

Thomas Maess, der mittlerweile Rentner ist, weiß, dass Gaarden keine heile Welt ist, betont aber gleichzeitig die Lebendigkeit, Vielfalt und wohl auch Liebenswürdigkeit des Stadtteils.


Die Ausstellung ist bis 12. September Mo - Fr 8-19 Uhr im Rathaus zu sehen.


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