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Sportlich in Kiel : Gaarden erfüllt Skater-Träume

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

1800 Quadratmeter bietet der Free-Flow-Skatepark an der Coventry-Halle für Sport, Spaß und sogar Meisterschaften.

shz.de von
erstellt am 21.Mai.2017 | 12:52 Uhr

„Die bisherige Anlage war eher Low Level, aber hiermit ist ein Traum wahr geworden“, brachte es Sven Nielsen (29) aus Gaarden am Sonnabend auf den Punkt. Und so wie er dürften auch die zahlreichen anderen Skateboarder, BMX- und Stunt-Scooter-Sportler gedacht haben bei der offiziellen Einweihung des Skateparks Gaarden, direkt am Sportpark gelegen.

Der neue sogenannte Free-Flow-Skatepark gliedert sich in drei miteinander verbundene Sektionen für Anfänger, Fortgeschrittene und sehr ambitionierte Sportler. Neben dem Streetstyle-Bereich und der Bowl-Area, die das Herzstück der Anlage ist und die, wie Stadträtin Renate Treutel betonte, auch tauglich für Deutsche Meisterschaften ist, können die Nutzer ihr Geschick an Rampen zwischen 30 Zentimetern und mehr als zwei Metern Höhe unter Beweis stellen.

Zusätzliche Stufen und weitere Hindernisse fordern zudem die Fähigkeiten der Sportler. Konzipiert wurde die rund 1800 Quadratmeter große Anlage unter Mitwirkung der Skater, BMX- und Stunt-Scooterfahrer. Renate Treutel wies in ihrem Grußwort darauf hin, dass BMX-Sport bereits seit 2008 olympische Disziplin und Skateboard erstmals 2020 in Tokio bei den Olympischen Spielen mit von der Partie ist. „Es ist nicht nur Spaß und Freizeitvergnügen, sondern ernsthafter Sport“, so Treutel. Sechs Tonnen Stahl und 16 LKW-Ladungen Beton wurden verbaut. Was noch fehlt, ist die Flutlichtanlage, deren Masten aber schon stehen.

Gaardens Ortsbeiratsvorsitzender Bruno Levtzow wünscht sich, dass die Anlage so wie sie ist erhalten bleibt und „dass nichts kaputt gemacht wird“. Nicht nur erfahrene Sportler können die Anlage täglich von 9 bis 22 Uhr nutzen, auch Anfänger sind willkommen. In der „Chillbox“ am Rande der Anlage kann man professionelle Skateboards ausleihen, zudem werden Anfängerkurse angeboten. Das Gros derer, die am Sonnabend die Anlage in Beschlag nahmen, waren allerdings angesichts ihrer teils halsbrecherisch wirkenden Tricks wohl eher bei den Fortgeschrittenen oder auch ambitionierten Könnern anzusiedeln.

Neben weiteren Sponsoren haben die Peter-Petersen-Stiftung mit 100  000 Euro und die BB-Bank mit 5000 Euro die Realisierung des Projekts, dessen Kosten sich zusammen mit den Planungskosten auf insgesamt 420  000 Euro belaufen, finanziell unterstützt und dafür gesorgt, dass, so Treutel, „Gaarden um eine Attraktion reicher ist“.

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