Kiel : Friedhöfe als „Orte der Erholung“

Die Kinder der Kindergartengruppe von der Kieler Emmaus-Kirchengemeinde erkunden den Nordfriedhof.
Die Kinder der Kindergartengruppe von der Kieler Emmaus-Kirchengemeinde erkunden den Nordfriedhof.

Die städtischen Friedhöfe sollen nicht nur als Orte der Trauer wahrgenommen werden, sondern als Stadtgrün mit Erholungswert. Beispielhaft zeigen Kindergartenkinder, wie sie den Nordfriedhof nutzen.

shz.de von
21. Mai 2014, 06:49 Uhr

Die Kindergartengruppe der Emmaus-Kirchengemeinde macht auf dem Nordfriedhof vor, wie es geht: Die Stadt Kiel möchte ihre fünf eigenen Friedhöfe „mehr beleben“, wie ein Pressereferent gestern sagte. Die Kieler, jung und alt, sollen die parkähnlichen Grünflächen in ihrer Nachbarschaft nicht nur als Orte der Trauer, sondern als Erholungsflächen entdecken. Die Drei- bis Sechsjährigen aus der Kindergarten-Gruppe verbringen mit ihren Leiterinnen viel Zeit auf dem Gelände. Je nach Jahreszeit werden Beeren und Nüsse gesammelt – und ganz nebenbei, kindgerecht und spielerisch, wird das Thema Tod beleuchtet.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert