Hindenburgufer Kiel : Freiheit beim Radeln

Peter Todeskino tauschte die Schilder am Radweg aus.
Peter Todeskino tauschte die Schilder am Radweg aus.

Am Hindenburgufer dürfen Radfahrer stadteinwärts jetzt auch die Fahrbahn benutzen. Das ist Teil eines Konzepts, nachdem die Stadt Kiel es Radlern generell freistellen will, Radweg oder Straße zu nutzen.

shz.de von
30. Oktober 2013, 00:34 Uhr

Kiel | Die Stadt Kiel lockert die Regelungen für Radfahrer am Hindenburgufer – ein Abschnitt des Osteeküsten-Radwegs. Nun haben die Radler die Wahl, ob sie auf dem Radweg oder auf der Fahrbahn stadteinwärts rollen wollen. Gestern entfernte Verwaltungschef Peter Todeskino (Grüne) das blaue runde Hinweisschild mit dem stilisierten Drahtesel. Im Gegenzug wurde das weiße eckige Schild „Fahrrad frei“ angebracht.

Die neue Regelung beruht auf einem Grundsatzurteil des Bundesverwaltungsgerichts von Ende 2010. Die Landeshauptstadt stellte im Frühjahr die Weichen für die Umsetzung, stellte dafür Verkehrsampeln auf längere Zeiten für Radfahrer um. Grundsätzlich sollen im Stadtgebiet die Radweg-Benutzungspflichten aufgehoben werden. Ausnahmen an stark befahrenen Straßen wie dem Westring bleiben.

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