Wanderweg & Co. : Förde-Gemeinden arbeiten zusammen

Alle Gemeindeoberhäupter trafen sich gestern in Strande zur Unterzeichnung.
Alle Gemeindeoberhäupter trafen sich gestern in Strande zur Unterzeichnung.

Elf Gemeinden haben sich jetzt für gemeinsame Projekte rund um die Förde entschieden. Darunter sind der Förde-Rundwanderweg, der Ausbau der Fördeschifffahrt oder ein Informations- und Wegeleitsystem.

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20. November 2013, 06:31 Uhr

Die Bürgermeister der elf am interkommunalen Projekt „Rahmenplan Kieler Förde“ (RKF) beteiligten Gemeinden Schwedeneck, Strande, Kiel, Schönkirchen, Mönkeberg, Heikendorf, Laboe, Stein, Wendtorf, Wisch und Schönberg – Noer beteiligt sich zurzeit nicht an dem Projekt – unterzeichneten gestern im Strander Bistro „Das Kaiser“ eine weiterführende Kooperationsvereinbarung. Hierin wird die zukünftige interkommunale Zusammenarbeit sowie die Fortschreibung und stufenweise Umsetzung der im Fördeatlas IV aufgeführten Maßnahmen zum Rahmenplan festgeschrieben. Strandes Bürgermeister Holger Klink nannte es einen „herrlichen Tag des kommunalen Miteinanders“ und wies darauf hin, dass die Förde zwar trennt, aber auch verbindet. Anja-Verena Schmid von der Abteilung Landesplanung in der Staatskanzlei betonte: „Es ist wichtig, dass das Projekt umgesetzt wird und nicht in den Schubladen verschwindet.“

Seit November 2010 hatten sich rund 1000 Menschen, darunter viele Bürger, an dem Vorhaben beteiligt. Herausgekommen waren 150 Projekte aus den Verwaltungen und 340 von Bürgern, von denen im Fördeatlas IV neben den sechs Leitprojekten wie beispielsweise Förde-Rundwanderweg, Ausbau der Fördeschifffahrt oder ein Informations- und Wegeleitsystem 42 Einzelmaßnahmen aufgenommen wurden, die jetzt umgesetzt werden sollen. Die bisherigen Kosten für die Erarbeitung des Rahmenplans in Höhe von etwa 280 000 Euro, die ausschließlich die Stadt Kiel trägt, wurden mit 131 000 Euro vom Land mit EU-Mitteln gefördert. Für die nun folgenden Umsetzungen bis 2025 sei es wichtig, weitere Fördermittel zu akquirieren – Fördermittel für die Förde.


Infos unter www.kieler-foerde.eu

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