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Flüchtlinge basteln, malen und bauen für die Spiellinie

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 23.Mai.2017 | 15:54 Uhr

Auch in diesem Jahr wird an der Ecke Düsterbrooker Weg  /  Karolinenweg zur Kieler Woche wieder ein übergroßes Objekt entstehen, das auf das Thema der Spiellinie auf der Krusenkoppel hinweist. Ein rund sieben Meter hohes Windspiel mit 120 Meerestieren, passend zum Motto „Wellen, Wind und Wasserwesen“.

Das Besondere: Gestalten und Bauen werden es in diesem Jahr unter anderem 20 junge Flüchtlinge im Alter von 18 bis 26 Jahren. Organisiert wird die Aktion von der Kunstschule der Förde-Volkshochschule in Kooperation mit der Diakonie Altholstein. Sie ist Teil des vom Bundesprogramm „Kultur macht stark“ geförderten Projekts „talentCAMPus“, das unter anderem Flüchtlingen zwischen 18 und 26 Jahren kulturelle Bildung und Sprachförderung ermöglicht.

Gestern hatten die Teilnehmer die Kinder aus der Gemeinschaftsunterkunft in der Wik eingeladen, sie beim Bemalen der hölzernen Fische, Quallen, Krokodile, Muscheln und Schnecken zu unterstützen, was auf ein großes Echo stieß. Mit Unterstützung etwa von Rotraud Apetz von der VHS-Kunstschule, Malte Casper vom Jugendtreff am Wasserturm in der Wik und Franny Petersen-Storck von der Werkstatt für
Exploralismus im Haus I im Anscharpark, gingen die kleinen Künstler bewaffnet mit Kittel, Pinsel und Farbe ans Werk und verhalfen dem Meeresgetier zu bunten Farben.

Und zur Kieler Woche werden sicher die großen wie die kleinen ambitionierten Künstler mehr als einmal zur Krusenkoppel kommen und nicht ohne Stolz „ihr Werk“ betrachten.

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