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Kiel-Holtenau : Fliegerbombe nahe der Kanalschleuse gefunden

vom

Am Donnerstagnachmittag um 16.30 Uhr soll die 250 Kilo schwere Bombe entschärft werden. Betroffene Bürger müssen ihre Wohnungen und Arbeitsplätze verlassen.

Kiel | Sprengstoffexperten haben in Kiel-Holtenau eine 250 Kilogramm schwere amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Diese soll am Donnerstag um 16.30 Uhr geborgen und entschärft werden. Zu diesem Zweck wird neben den angrenzenden Straßen ab 15 Uhr auch die Schleusenanlage gesperrt, so dass kein Schiffsverkehr stattfinden kann. Die Personenfähre Adler 1 ist hiervon nicht betroffen. Sollten die Arbeiten ohne Probleme verlaufen, werden diese voraussichtlich gegen 17.30 Uhr beendet sein.

Aus Sicherheitsgründen müssen alle Kieler, die in dem etwa 500 Meter großen Umkreis um den Fundort wohnen oder arbeiten, ihre Häuser oder Arbeitsstätten bis spätestens 15 Uhr verlassen haben. Nach Auskunft der Stadt leben in diesem Gebiet etwa 2.400 Personen.

Ab 15 Uhr richtet die Polizei Sperrungen ein. Betroffen sind diese Straßen (in alphabetischer Reihenfolge): Apenrader Straße (nur ungerade Hausnummern), Eckenerweg, Eekbrook (nur gerade Hausnummern), Grimmstraße, Groenhoffweg, Johann-Sump-Straße, Hayßenstraße, Hünefeldstraße, Kanalstraße (Hausnummern 26 bis 55), Kastanienallee, Königstraße, Lindenweg, Lüthjohannstraße, Richterstraße, Richthofenstraße (Hausnummern 1 bis 36), Roggestraße (nur ungerade Hausnummern), Schwester-Therese-Straße, Westenhofstraße (bis Einmündung Roggestraße) und Wullestraße.

Betroffene Bürger können ab 14.30 Uhr zum Holtenauer Flughafen (Boelckestraße 100) kommen. Hier können sich die Bürger während der Entschärfung der Bombe aufhalten. Kranke Personen sollten an ihre Medikamente denken, Eltern mit Kleinkindern sich entsprechend mit Nahrung versorgen.

Am Donnerstag ist ab 8 Uhr ein Bürgertelefon mit der Rufnummer 0431/5905 221 geschaltet. Hier sollten sich insbesondere Personen melden, die gesundheitlich nicht in der Lage sind, ihre Wohnung ohne Hilfe zu verlassen. Die betroffenen Anwohner werden darüber hinaus vom Ordnungsamt der Stadt Kiel informiert.

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erstellt am 08.Okt.2014 | 14:50 Uhr

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