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Kiel : Fliegerbombe in Wellsee erfolgreich entschärft

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Die Fliegerbombe im Gewebegebiet Kiel-Wellsee ist erfolgreich entschärft worden. Die Sperrung des Bereichs wurde aufgehoben.

shz.de von
erstellt am 04.Dez.2013 | 10:06 Uhr

Kiel | Gleich zwei Fliegerbomben sind in Kiel entdeckt worden. Eines der Relikte aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Mittwochmorgen in Wellsee erfolgreich entschärft worden. Der Kampfmittelräumdienst machte den 250 Kilo schweren Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg ohne Probleme unschädlich. Schon nach 30 Minuten war der Heckzünder entfernt. Danach wurde die Bombe für den Abtransport vorbereitet.

Die Fliegerbombe wurde am Montag im Gewerbegebiet gefunden. Aus Sicherheitsgründen wurde das Gebiet innerhalb eines Radius von 500 Metern um den Fundort in der Marie-Curie-Straße evakuiert.

Die zweite Bombe im Stadtteil Meimersdorf sollte ursprünglich am Freitag entschärft werden. Wegen der erwarteten Witterung in den kommenden Tagen wurde der Termin auf Montag, 13 Uhr, verschoben. Es wird mit einer Dauer von etwa 60 Minuten gerechnet. Bis 11.30 Uhr müssen sämtliche Personen, die in einem rund  500 Meter großen Umkreis um den Fundort wohnen oder arbeiten, das Gebiet geräumt und den Evakuierungsbereich verlassen haben. Der Kindergarten in der Straße Am Dorfplatz schließt am Freitag bereits vor 12 Uhr. Eltern werden gebeten, ihre Kinder rechtzeitig abzuholen. Betroffen von der Evakuierung sind folgende Straßenzüge: Wendenweg - Kieler Weg (ab Einmündung Wendenweg), Am Dorfplatz (bis Gabelung Dorfteich), Kleinflintbeker Weg), Meimersdorfer Weg, Neekoppel  und Am Reben. Für alle, die während der Evakuierungszeit nicht bei Bekannten unterkommen können, stehen ab 11 Uhr die Räumlichkeiten der Kreuzkirche in der Barkauer Straße in Moorsee  zur Verfügung.

Die Berufsfeuerwehr Kiel hat am Montag ab 8 Uhr unter 0431/5905221 ein Bürgertelefon geschaltet. Hier sollten sich insbesondere Personen melden, die gesundheitlich nicht in der Lage sind, ihre Wohnung ohne Hilfe zu verlassen. Mitarbeiter der Stadt verteilen im Evakuierungsbereich zusätzlich Handzettel mit entsprechenden Informationen für die betroffenen Bürger.

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