Kieler Ostufer : Fliegerbombe: Förde wird gesperrt

Sperrzone:  In dem rot markierten Gebiet befindet sich der Evakuierungsbereich.  Die gesamte Förde ist betroffen.
Sperrzone: In dem rot markierten Gebiet befindet sich der Evakuierungsbereich. Die gesamte Förde ist betroffen.

Heute Nachmittag wird auf dem Kieler Ostufer eine Fliegerbombe entschärft. Der Fundort befindet sich nahe des Gemeinschaftskraftwerks. Eine Abschaltung ist dafür heute notwendig - und die Förde wird für die Schifffahrt gesperrt.

shz.de von
18. Juni 2014, 06:02 Uhr

Der Fundort hat es in sich: Am Montag haben Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes bei Überprüfungen auf einem Brachgelände in der Nähe des Gemeinschaftskraftwerks Kiel auf dem Ostufer im Stadtteil Neumühlen-Dietrichsdorf eine 250 Kilogramm schwere englische Fliegerbombe gefunden. Die Entschärfung wurde gestern für den heutigen Mittwochnachmittag (ab 16.30 Uhr) angekündigt. Für die Dauer der Entschärfung muss die Kieler Förde für die Schifffahrt gesperrt werden. Ein Korridor für kleine Boote wird jedoch frei bleiben. Das Kraftwerk wird evakuiert und abgeschaltet, wie ein Polizeisprecher mitteilte: „Über Land gilt ein Sperrgebiet von 500 Metern, über Wasser sind es 1000 Meter“, sagte der Sprecher. Wegen der Fährverbindungen sei der Termin spät am Nachmittag angesetzt worden.

Aus Sicherheitsgründen müssen alle, die in dem in nebenstehender Grafik gekennzeichneten Umkreis um den Fundort wohnen oder arbeiten, ihre Häuser oder Arbeitsstätten un d den Evakuierungsbereich bis 15 Uhr verlassen haben. Nach Auskunft der Stadt leben in diesem Gebiet etwa 200 Personen. Ab 15.30 Uhr richtet die Polizei Straßensperren ein. Für betroffene Bürger stellt die Fachhochschule Kiel (Sokratesplatz) einen Hörsaal ab 15.30 Uhr zur Verfügung. „Sollten die Arbeiten ohne Probleme verlaufen, werden diese etwa gegen 18 Uhr beendet sein“, so die Polizei. Heute ist ab 8 Uhr ein Bürgertelefon (0431 / 5905 221) geschaltet. Weitere Informationen im Internet: www.kiel.de/sicherheit.

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