Kieler Ostufer : Fliegerbombe am Kraftwerk entschärft

Heinz Kollath (l.) und Oliver Kinast vom Kampfmittelräumdienst mit dem Zünder neben der Bombe.
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Heinz Kollath (l.) und Oliver Kinast vom Kampfmittelräumdienst mit dem Zünder neben der Bombe.

Gut 30 Minuten brauchten Sprengstoffexperten vom Kampfmittelräumdienst, um die Fünf-Zentner Bombe aus dem 2. Weltkrieg zu entschärfen. Die Arbeiten verliefen ohne Zwischenfälle.

shz.de von
19. Juni 2014, 04:35 Uhr

„Erstaunlich gut“ lief die Entschärfung der englischen Fünf-Zentner-Fliegerbombe in Kiel-Dietrichsdorf, sagten gestern Oliver Kinast und Heinz Kollath (Foto, l.) vom Kampfmittelräumdienst. Um 16.31 Uhr hatten die Arbeiten auf einer Brachfläche am Gemeinschaftskraftwerk begonnen; um 17 Uhr wurde ein Detonator vor dem Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt. Wenige Minuten später kam die Entwarnung – Entschärfung geglückt. Für die Arbeiten waren ein Bereich von 500 Metern rund um den Fundort sowie die Förde gesperrt worden, das Kraftwerk wurde abgeschaltet. Das Areal wurde früher militärisch genutzt und gilt unter Experten als Kampfmittelverdachtsfläche.

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