Feuer auf Zuckerrüben-Frachter gelöscht

Ungewöhnlicher Einsatz: Erst an Land konnte die Berufsfeuerwehr die qualmende Fracht der „Ventura“ ablöschen.
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Ungewöhnlicher Einsatz: Erst an Land konnte die Berufsfeuerwehr die qualmende Fracht der „Ventura“ ablöschen.

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21. Dezember 2015, 00:34 Uhr

Es wurde der befürchtete Sondereinsatz: Bis tief in die Nacht hinein hat die Feuerwehr die brennende Ladung auf einem Zuckerrüben-Frachter in der Kieler Förde gelöscht. Der Stückgutfrachter „Ventura“ war am Freitagmittag wegen starker Qualm-Entwicklung aufgefallen. Grund für das Feuer war vermutlich eine Beleuchtung im Laderaum, die Teile der 4200 Tonnen Rüben-Häcksel zu stark erwärmt und schließlich in Brand gesetzt hatten. Die getrockneten Häcksel sind vergleichbar mit Holzspänen. Die Experten der Kieler Berufsfeuerwehr sorgten zunächst dafür, dass die „Ventura“ vom Ankerplatz in Holtenau in den Ostuferhafen gebracht wurde. Dort entlud ein Bagger die qualmende Fracht, wie ein Sprecher der Feuerwehr Kiel später erklärte. 70 Feuerwehrmänner löschten dann die Glutnester an Land. Das Schiff war auf dem Weg von Kiel durch den Nord-Ostsee-Kanal nach Marokko, nach Angaben der Feuerwehr blieb es trotz des Feuers fahrtüchtig.

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