zur Navigation springen

FDP und CDU wollen Spielerschutz in Casinos ausweiten

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

von
erstellt am 11.Sep.2013 | 00:31 Uhr

Kippen aus, Drinks und Häppchen weg – FDP und CDU im Landtag wollen das Rauchen, Essen und Trinken in staatlichen Spielbanken gesetzlich verbieten. Eine entsprechende Novelle zum Spielbankengesetz des Landes legten beide Fraktionen gestern in Kiel vor. Casinos sollen danach mit privaten Spielhallen gleichgestellt werden. In Spielhallen werden die geltenden Verbote als Beitrag zur Bekämpfung der Spielsucht begründet.

Die unterschiedliche Behandlung lasse sich nicht erklären, sagten FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki und der CDU-Abgeordnete Hans-Jörn Arp. Einschränken will die Opposition auch die Zahl der Geldspielgeräte. Die ist in privaten Spielhallen auf maximal zwölf begrenzt, liegt in Spielbanken bei bis zu 60. Von den Umsätzen der fünf Spielbanken in Travemünde, Kiel, Westerland, Flensburg und Schenefeld profitiert auch die Landeskasse. Im vergangenen Jahr flossen rund 4,2 Millionen Euro aus der Spielbankenabgabe an Hilfeeinrichtungen für Spielsüchtige, in die Förderung des Sports oder der Jugendpflege.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen