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SH, Hamburg und Niedersachsen : FDP fordert Koordinator für Ausbau der A20

vom
Aus der Onlineredaktion

Der Ausbau der Autobahn 20 ist nicht im Zeitplan. Mit einem Koordinator soll auch die Kommunikation verbessert werden.

shz.de von
erstellt am 08.Mär.2016 | 13:50 Uhr

Kiel | Die schleswig-holsteinische FDP fordert einen länderübergreifenden Koordinator für den seit Jahren im Norden stagnierenden Ausbau der A20. „Es gibt keine gemeinsame norddeutsche Verkehrspolitik“, kritisierte FDP-Fraktionsvize Christopher Vogt am Montag in Kiel. Es sei ein Desaster. Aufgabe des A20-Koordinators müsse es sein, die Planungen zwischen Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen zu synchronisieren, aber auch den Dialog in Schleswig-Holstein zwischen den Kommunen und dem Land zu verbessern.

Der Ausbau der A20, die eine wichtige Ost-West-Verbindung in Norddeutschland werden soll, wird seit Monaten aus verschiedenen Gründen verzögert. Erst sorgten sich Naturschützer um Fledermäuse, deren Flugroute durch die Autobahn gestört werden könnte. Dann hat ein verwaister Seeadler-Horst den Ausbau der Autobahn gestoppt. Schließlich, im Dezember 2015, entbrannte ein Streit in der schleswig-holsteinischen Landesregierung über die A20-Planungen.

Vorbild könne der effektive A7-Koordinator sein, der frühere Hamburger Staatsrat Gerhard Fuchs. Am Donnerstag wird sich der Landtag mit der FDP-Forderung nach einem A20-Koordinator befassen.

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