Vorjahresvergleich : Fast doppelt so viele tödliche Motorradunfälle in SH

<p>Im vergangenen Jahr waren von Januar bis Anfang Juni sieben Motorradfahrer nach Unfällen gestorben. Symbolbild.</p>

Im vergangenen Jahr waren von Januar bis Anfang Juni sieben Motorradfahrer nach Unfällen gestorben. Symbolbild.

Schon zwölf Biker sind in diesem Jahr in SH gestorben. Das gute Wetter im Norden könnte ein Grund für die gestiegenen Zahlen sein.

shz.de von
10. Juni 2018, 10:47 Uhr

Kiel | Je schöner das Wetter, desto mehr Motorradfahrer sind auf den Straßen - und umso höher ist die Wahrscheinlichkeit von Unfällen. Die Zahl tödlicher Motorradunfälle hat sich in Schleswig-Holstein im Vorjahresvergleich fast verdoppelt. Zwölf Motorradfahrer sind im Land nach Angaben der Landespolizei in diesem Jahr bereits bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen – fast doppelt so viele wie im Vergleichszeitraum 2017. Im vergangenen Jahr waren von Januar bis Anfang Juni sieben Biker nach Unfällen gestorben.

„Es ist zu vermuten, dass die sonnige und milde Wetterlage im Monat Mai die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Motorradfahrern und dabei verunglückten Personen negativ beeinflusst“, sagte der Sprecher der Landespolizei, Torge Stelck.

Allerdings sind in diesem Jahr die Unfallzahlen – wenn man den Mai nicht mitberechnet – für den Zeitraum Januar bis April insgesamt rückläufig. Während die Polizei zwischen Januar und April 2017 noch 325 Verkehrsunfälle aufgenommen hatte, an denen Motorradfahrer beteiligt waren, so waren es 2018 im selben Zeitraum mit 257 Unfällen deutlich weniger. Für den Monat Mai 2018 lagen bis auf die tödlich geendeten Unfälle noch keine allgemeinen Unfallstatistiken bei der Landespolizei vor.

Erst am Donnerstag hatte sich eine 19 Jahre alte Motorradfahrerin bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 69 im Kreis Segeberg schwer verletzt.

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