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Fallschirmspringer sorgt für Großeinsatz

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erstellt am 02.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Kiel | Für jede Menge Aufregung und einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr sorgte gestern Nachmittag bei Kiel ein Fallschirmspringer. Der "Basejumper", der letztlich unerkannt entkam, war illegaler Weise von der Neuen Levensauer Hochbrücke gesprungen.

"Um 14.28 Uhr ging der Anruf einer Verkehrsteilnehmerin ein. Sie hatte einen Mann mit Helm auf der Brücke gesehen, der über das Geländer geklettert war", berichtete einer Sprecher der Leitstelle der Polizei: "Zunächst sind wir davon ausgegangen, dass es sich um jemanden handelte, der sich das Leben nehmen will. Daraufhin wurden entsprechende Maßnahmen eingeleitet", hieß es weiter. Insgesamt waren drei Streifenwagen und ein Polizei-Boot sowie diverse Kräfte der Feuerwehr vor Ort. Am Geländer wurde ein neuer Karabinerhaken entdeckt. Zudem sagte ein Zeuge aus, dass er einen Fallschirmspringer gesehen habe, der von der Brücke gesprungen und im Wasser gelandet sei und sich dann aus dem Staub gemacht habe.

Die Brücke über den Nord-Ostsee-Kanal ist nur gut 40 Meter hoch. "Bei so einer geringen Höhe ist ein Fallschirmsprung extrem gefährlich und dort natürlich verboten", so die Polizei. Zudem kann das kurze Vergnügen den Fallschirmspringer noch teuer zu stehen kommen, denn die Kosten für den Einsatz werden ihm in Rechnung gestellt - sofern er erwischt wird.

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