zur Navigation springen

Streit um Steuern in Kiel : Fall Uthoff: Der Insolvenzplan steht auf der Kippe

vom

Das Kieler Amtsgericht fordert Nachbesserungen. Knackpunkt sind Angaben über die Besitzverhältnisse des Augenarztes im Insolvenzplan.

shz.de von
erstellt am 04.Feb.2015 | 07:38 Uhr

Kiel | Das Kieler Amtsgericht ist mit dem vom Augenarzt Detlef Uthoff vorgelegten Insolvenzplan nicht zufrieden und fordert Nachbesserungen. Wie der NDR berichtet, gibt es Meinungsverschiedenheiten über die Besitzverhältnisse des umstrittenen Mediziners, der Schulden in Höhe von 120 Millionen Euro haben soll, darunter beachtliche Steuerschulden bei der Stadt Kiel und dem Land Schleswig-Holstein.

Schon Anfang Januar hatte Insolvenzverwalter Klaus Pannen berichtet, dass es Differenzen wegen der Bewertung der Vermögensgegenstände von Uthoff gibt. Solange der Insolvenzplan nicht vom Gericht genehmigt worden ist, können die rund 100 Gläubiger nicht über eine Zustimmung oder Ablehnung entscheiden. Davon hängt allerdings die Zukunft von Uthoffs Augenklinik Bellevue mit 160 Mitarbeitern ab. 

Das gegen den Augenarzt im November 2014 eröffnete Insolvenzverfahren wird in Eigenverantwortung weitergeführt. Das bedeutet, Uthoff hat weiterhin wirtschaftlich das Sagen und wird von Pannen nur kontrolliert.    

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen