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GründerCup Kiel Region : Existenzgründer mit Köpfchen gesucht

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Wettbewerb um die besten Businesspläne startet wieder: GründerCup der Kiel Region geht in die zwölfte Runde. Die Handwerkskammer ist neu dabei.

Die Ideen können so vielfältig sein wie das Leben. Ob Husky-Fahrten oder Schoko-Spezialitäten, ob Dienstleistungsbranche oder Handwerk – Hauptsache, es steckt ein Gründer mit Köpfchen dahinter. Dann hat jeder Startup-Unternehmer aus der Kiel Region die Chance auf einen Gewinn beim GründerCup. Der Wettbewerb um die überzeugendsten Businesspläne und die besten Geschäftsideen mit Aussicht auf nachhaltige Wirtschaftlichkeit geht in die 12. Runde. Bis zum 30. September können Teilnehmer aus Kiel und den Kreisen Rendsburg-Eckernförde sowie Plön ihr Konzept einreichen und sich bewerben. Im November dürfen sich die besten Zehn der Jury präsentieren. Im Dezember folgt die feierliche Preisverleihung in Plön. Es locken Preise im Gesamtwert von 23  000 Euro.

Seit 2004 haben sich rund 500 Teilnehmer beworben. Viele der Preisträger etablieren sich, bleiben am Markt bestehen – oder wollen sogar expandieren. 2013 etwa konnte die Kielerin Marie Delaperrière mit ihrem Konzept von einem Laden mit unverpackten Waren die Jury begeistern. Sie ist inzwischen in größere Räume am Exerzierplatz umgezogen, arbeitet an einem Franchise-Konzept. Manche werben auch mit der Auszeichnung. „Der GründerCup ist inzwischen ein Gütesiegel“, ist Werner Kässens von der Kieler Wirtschaftsförderungsgesellschaft (KiWi) überzeugt. Die KiWi richtet den Wettbewerb wieder mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Kiel sowie erstmals auch der Handwerkskammer Schleswig-Holstein aus. Weitere Partner sind im Boot.

Sie alle wollen das Gründerklima in der Region anheizen, die Selbstständigkeit „als Alternative für den beruflichen Lebensweg“ nach vorn bringen, wie Björn Ipsen von der IHK zu Kiel es formuliert. Bundesweit sind die Zahlen von neu gegründeten Unternehmen im vergangenen Jahr leicht gesunken. Die IHK zu Kiel hat keine stadtbezogenen Zahlen, doch an der Zahl der bewerteten Businesspläne allein in der Kammer kann man ablesen, dass der längerfristige Trend sich negativ entwickelt. Im letzten Jahr waren es mit 230 Businessplänen zwar etwas mehr als im Jahr davor (210). Doch im Jahr 2011 etwa lag die Zahl noch bei 320.

Wer ist der Kunde, welche Wettbewerber gibt es, welchen Preis muss man kalkulieren, wie viele Mitarbeiter sind nötig? Fragen, die zu einem Businessplan dazugehören. „Im Schnitt muss man etwa 60 Stunden investieren“, sagt Ipsen. Das gelte auch für handwerkliche Existenzgründer, so Stefan Seestädt von der Handwerkskammer Lübeck. In diesem Jahr sollen übrigens verstärkt Existenzgründer aus der Region zur Teilnahme motiviert werden. Dazu wird es Info-Veranstaltungen in Rendsburg, Eckernförde und Plön geben.

>  Infos zur Teilnahme: www.gruendercup.de

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erstellt am 03.Mär.2015 | 06:50 Uhr

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