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Enten und Entertainment am Wasser

vom

14. Kids-Festival hatte vor allem für die Kleinen jede Menge zu bieten / 130 000 Besucher an drei Tagen / 10 000 Enten schwammen um die Wette

shz.de von
erstellt am 21.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Kiel | Auch wenn die Sonne sich am langen Pfingstwochenende zumeist versteckte, an der Kiellinie herrschte beim 14. Kids-Festival dennoch dichtes Gedränge und beste Stimmung. Insgesamt lockte die dreitägige Veranstaltung laut Stefanie Wulf vom Eventbüro Kiel etwa 130 000 kleine und große Besucher ans Wasser.

Vom Seehundbecken bis zum Landeshaus warteten über 100 Mitmach- und Zuschauaktionen vom Erbsenschlagen und Dosenwerfen über Hüpfburgen und Klettertürme bis hin zum Kinder- und Jugendzirkus "Beppolino" und der Toggo-Tour des Fernsehsenders Super RTL darauf, von Kindern zusammen mit ihren Eltern, Großeltern und Freunden entdeckt und erobert zu werden. Dank vieler Sponsoren und ehrenamtlicher Helfer gab es Action, Sport, Spiel und Spaß wieder zum Nulltarif. Und auch das Bühnenprogramm konnte sich sehen lassen: Von Hip-Hop, Breakdance und Karnevalstanz über Taekwondo und Akrobatik bis hin zu "KinderReggae und Meer" mit Mirkos Liederbande aus Hamburg war alles vertreten. Wulf war mit dem Verlauf vollauf zufrieden: "Die Sonne ließ sich zwar nicht blicken. Aber wir haben trotzdem noch einigermaßen Glück mit dem Wetter und sind wieder sehr gut besucht gewesen."

Auf rund 30 000 Quadratmetern verteilt ließ sich für so gut wie jede Altersklasse etwas finden - auch für die Kleinsten. Zu denen gehörte sicherlich die erst zweijährige Theresa, die auf dem Arm von Papa Ulf Buyny aus Henstedt-Ulzburg gelbe Quietschenten aus einem Eimer angelte. Die Familie, zu der auch Mutter Conny und die dreijährige Clara gehören, entdeckte das Kids-Festival zufällig bei einem Besuch in der Landeshauptstadt. "Uns gefällt es gut. Für die Kinder wird ordentlich was geboten, und das Wetter macht auch mit - nicht zu kalt, nicht zu windig und jedenfalls trocken", sagte der Familienvater. Ebenfalls erstmals beim Kids-Festival waren Bernhard und Silke Schmidt mit ihren Söhnen Theo (3), Friedrich (5) und Constantin (7) aus Köln, die über Pfingsten auf Verwandtenbesuch im Norden waren. "Ich finde es toll hier", erzählte Constantin, der sogleich berichtete, dass sie alle zusammen auch schon am Vortag an der Kiellinie gewesen waren. Und Vater Bernhard ergänzte: "Es gibt viel zu tun und zu entdecken für die Kinder. Das ist eine wirklich tolle Sache".

Eine kleine gelbe Plastikente hatten die Kölner auch schon gekauft. Denn wie in den Vorjahren war das Kieler Entenrennen - bereits das achte - in das Festival eingebettet und mit Sicherheit das Highlight schlechthin, bei dem sogar die Sonne zeitweise neugierig zwischen den Wolken hervorlugte. Das von den sechs Kieler Lions-Clubs initiierte Rennen, das laut Organisatorin Marlis Halft das bundesweit größte und erfolgreichste seiner Art ist, unterstützt in diesem Jahr die Kieler Diabeteshelden (wir berichteten). Nachdem die Spender-Großenten ihr Rennen absolviert hatten - Sieger wurde dabei die Ente vom Hamburger Institut für Hämatopathologie - gingen um Punkt 14 Uhr mit Hilfe der Kieler Feuerwehr die 10 000 seit Anfang März verkauften kleinen quietschgelben Enten ins Rennen auf der Förde vor dem Landeshaus, verfolgt von Hunderten Zuschauern am Ufer. Den Startschuss gab Ministerpräsident Torsten Albig, der auch weiterhin die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernimmt und sie ein "Markenzeichen für soziales Fundraising" nannte. Welche Enten die Gewinner der vielen Sachpreise sind, ist ab sofort im Internet unter www.entenrennen-kiel.de zu erfahren.

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