Kiel : Entbindung im Auto: Polizisten werden zu Geburtshelfern

Ein Mann stoppt wild gestikulierend neben einem Streifenwagen, weil seine Frau ein Kind bekommt. Die Polizisten helfen.

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02. November 2018, 11:16 Uhr

Kiel | Am Mittwochvormittag haben Polizeibeamte in Kiel bei der Geburt eines Babys geholfen. Der werdende Vater hatte auf dem Weg zum Krankenhaus neben dem Streifenwagen gehalten, weil seine schwangere Frau schneller als erwartet ihr Baby bekam. Mutter und Kind sind wohlauf, teilte die Polizei am Freitag mit.

Gegen 9.20 Uhr stoppte der werdende Vater in der Werftstraße wild gestikulierend neben dem Polizeiwagen. Der Mann stieg aus seinem Auto und rannte mit den Worten, dass seine Frau gerade ein Kind bekommen würde, zu den Beamten.

Als die Polizisten über Funk einen Krankenwagen anforderten, setzte sich der Mann wieder in seinen Pkw und fuhr weiter. Nach wenigen Metern hielt er jedoch wieder an. Während die 23-jährige Beamtin sich umgehend zu dem Fahrzeug begab, sicherte ihr 29-jähriger Kollege den Einsatzort ab.

Noch bevor die 23-Jährige den Wagen erreichte, war das kleine Mädchen geboren. Sie unterstützte die geschwächte Mutter, half, das Baby in eine Decke zu wickeln und kontrollierte die Vitalfunktionen.

Kurze Zeit später traf auch ein Rettungswagen mit einem Notarzt am Geburtsort ein. Der Notarzt bestätigte, dass es Mutter und Kind gut gehen würde. Beide wurden in ein Krankenhaus gebracht.

Nach Aussage des frischgebackenen Vaters überlegen die überglücklichen Eltern jetzt, ihre Tochter Lena zu nennen – so heißt die 23-jährige Beamtin mit Vornamen.

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