Projekt „Klimagaarden“ : Energetische Sanierung in Gaarden: Von Dachdämmung bis Fernwärme

Hoffen auf viel Zuspruch: Peter Warthenpfuhl, Gesine Rauhut, vor Gaardener Gründerzeit-Fassaden im Hintegrund.
Hoffen auf viel Zuspruch: Peter Warthenpfuhl, Gesine Rauhut, vor Gaardener Gründerzeit-Fassaden im Hintegrund.

Das Konzept zur energetischen Stadtsanierung auf dem Kieler Ostufer nimmt erste Formen an. Das sogenannte Klimaschutzquartier soll durch Maßnahmen wie den Anschluss an Fernwärme aufgewertet werden und Energie einsparen. Doch dazu sind Investitionen nötig.

shz.de von
17. Oktober 2014, 06:35 Uhr

Das Projekt „Klimagaarden“ geht in die nächste Phase. Ein Quartier mit viel Altbaubestand zwischen Werftstraße, Kaistraße und Karlstal soll mithilfe eines Konzepts energetisch saniert werden, um Energiekosten zu senken, das Klima zu schonen und den Stadtteil auf dem Ostufer aufzuwerten (wir berichteten). Im ersten Schritt wurde das Quartier „auf Herz und Nieren geprüft“, wie der technische Projektleiter Peter Warthenpfuhl sagt. So habe man den Energieverbrauch, mögliche Einsparmaßnahmen und Ansätze für Sanierungsschritte aufgelistet. Das hat Sanierungsmanagerin Gesine Rauhut von der Firma Complan Kommunalberatung übernommen, die auch Ansprechpartnerin für alle Akteure (mehr als 100 Hauseigentümer, Mieter, Gewerbetreibende) ist. Es geht bei den Maßnahmen, die das Team ankurbeln will, nicht um große optische Veränderungen. Gerade Gründerzeit-Fassaden sollen erhalten bleiben. Die Stadt will erreichen, dass mehr Gebäude an das Fernwärmenetz angeschlossen werden – auch dafür sind Investitionen der Eigentümer nötig. Auch Dachdämmungen seien denkbar. Antworten soll es am 26. Oktober (18 Uhr) im Mehrgenerationenhaus Vinetazentrum (Elisabethstr. 64) geben.

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