Vier Tage noch geöffnet : Endspurt auf dem Weihnachtsmarkt

Winterwetter mit Schnee wünschten sich Bowle-Verkäufer Lidia Zachcial und Aldo Cesamolo vergeblich.
Winterwetter mit Schnee wünschten sich Bowle-Verkäufer Lidia Zachcial und Aldo Cesamolo vergeblich.

Die Stände des Weihnachtsmarktes auf dem Holstenplatz schließen am Dienstagabend. Die vorläufige Bilanz der Händler fällt zufrieden aus, trotz des Regenwetters der vergangenen Tage. Traditionell bleiben die Buden auf dem Asmus-Bremer-Platz noch bis Silvester geöffnet.

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19. Dezember 2014, 10:44 Uhr

Vier Tage lang noch können die Besucher zwischen den 80 Ständen flanieren. Am Dienstagabend um 20 Uhr ist Schluss mit dem Weihnachtsmarkt auf dem Holstenplatz, eine halbe Stunde später schon beginnt der Abbau. Die erste Bilanz fällt zufrieden aus, wenngleich die jüngste Regenzeit erhoffte Umsatzrekorde weggespült hat.

Auf dem Asmus-Bremer-Platz in der Nähe der Eisbahn gibt es übrigens wie schon in den Vorjahren eine Verlängerung: Die Stände haben an Heiligabend bis 14 Uhr geöffnet und sind zwischen den Tagen bis zum 30. Dezember jeweils von 10 bis 20 Uhr geöffnet – bei großem Andrang wird sogar bis 22 Uhr ausgeschenkt und verkauft.

Glühwein, Bratwurst und Stollen, Kunsthandwerk, Adventsdekoration und Kinderkarussell lockten wieder Tausende von Gästen auf den Weihnachtsmarkt. Von einer guten, friedvollen Atmosphäre spricht Sabine Naumann, die Abteilungsleiterin Gewerbe im städtischen Bürger- und Ordnungsamt. Auch in seiner 42. Ausgabe zeige sich etwa, dass viele Belegschaften Feierabend-Treffs oder sogar Weihnachtsfeiern in die Punschbude verlegen. „Trotz Regen fühlen sich die meisten Menschen auf dem Markt wohl“, hat sie erkannt.

Das Wetter hätte winterlicher sein können, betonen die Verkäuferin Lidia Zachcial (33) und ihr Kollege Aldo Cesamolo (60), die den Besuchern Feuerzangenbowle ausschenken. Ihre persönliche Klimabilanz: „Leider kein Schnee, zu viel Regen, und zu warm war es auch.“ Doch der Stimmung tat’s keinen Abbruch, befand auch Marlis Sodemann aus Neumünster, die seit 1979 mit ihrem Stand auf dem Kieler Markt vertreten und mit dem Umsatz durchaus zufrieden ist. „Punsch und Heißgetränke gingen zwar nicht so gut wie bei kaltem Wetter, aber die Würste und Essen allgemein laufen eigentlich immer gut“, weiß die Betreiberin.

„Im Großen und Ganzen ganz gut“, lautet auch die Bewertung von Manfred Jipp, einer der Sprecher der Marktbeschicker. Er verweist auf die beiden großen Tannenbäume, die aus der gemeinsamen Händlerkasse mit modernen LED’s ausgestattet wurden. Dieser Trend soll sich bei der nächsten Ausgabe Ende 1015 fortsetzen. In der Anschaffung seien die Lichterkette zwar teurer, aber im Unterhalt eben viel günstiger.

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