Marinestützpunkt : Einlaufparade der Kriegsschiffe

In Schlepper-Begleitung: Die „Mount Whitney“ aus den USA in der Kieler Förde.
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In Schlepper-Begleitung: Die „Mount Whitney“ aus den USA in der Kieler Förde.

30 schwimmende Einheiten mit über 2000 Soldaten aus 14 Ländern sind gegenwärtig an der Förde zu Gast. Es greift der alte Grundsatz der Kieler Woche: Begegnungen zwischen unterschiedlichen Menschen aus verschiedenen Staaten ermöglichen.

shz.de von
15. Juni 2018, 19:19 Uhr

Gestern Morgen wurde es zeitweilig eng auf der Kieler Förde. Während der Einlaufparade steuerten mehr 30 Kriegsschiffe aus 14 Nationen den Tirpitzhafen in der Wik an. Wer die massive Anwesenheit der Militärschiffe kritisch betrachtet, sollte sich den Geist der Kieler Woche vor Augen führen. Die friedliche Begegnung der Soldaten aus zum Teil verfeindeten Staaten war schon zu Zeiten des Kalten Krieges ein gelobtes Markenzeichen der Festwoche an der Kieler Förde.

Zu den Gastschiffen der Deutschen Marine gehören die britische Fregatte „Monmouth“, die chinesische Fregatte „Binzhou“ und das US-amerikanische Kommandoschiff „USS Mount Whitney“. Angekündigt sind zudem Schiffe aus Belgien, Dänemark, Frankreich, Lettland, Litauen, aus den Niederlanden, Norwegen, Polen, Spanien und der Türkei. Über 2000 ausländische Marinesoldaten werden in der Wik begrüßt.

Am morgigen Sonntag und am Mittwoch, 20. Juni, laden die Einheiten zum „Open Ship“ ein – jeweils von 13.30 bis 17.30 Uhr. Barkassen zwischen dem Anleger Bellevue und dem Marinestützpunkt sorgen für einen kostenlosen Pendelverkehr.

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