Ein Orchester von Sylt bis Hamburg

Seit September letzten Jahres proben die 90 Musiker für ihr Konzert am 17. März im Kieler Schloss.
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Seit September letzten Jahres proben die 90 Musiker für ihr Konzert am 17. März im Kieler Schloss.

Das Projektorchester hat die letzten Proben beendet / Am 17. März spielen die 90 Musiker aus dem ganzen Land ihr einziges Konzert

shz.de von
06. März 2018, 11:06 Uhr

Es ist die nun siebte Saison, in der sich Musiker aus unterschiedlichsten Orchestern aus dem ganzen Land zusammenfinden. Als Projektorchester Schleswig-Holstein proben Instrumentalisten von Sylt bis in den Hamburger Speckgürtel, von September bis Anfang März , gemeinsam und mit dem einen Ziel: ihren Zuhörern ein einziges eindrucksvolles Konzert zu liefern. Nach den letzten Probewochenenden im Februar findet das Konzert des Projektorchesters Schleswig-Holstein am Sonnabend, 17. März, um 19 Uhr im Kieler Schloss statt.

In diesem Jahr sind laut Orchesterleiter Thomas Keller mit 90 Musikern zwischen 14 und 74 Jahren so viele wie noch nie zusammengekommen. Teils Wiederholungstäter, die von Anbeginn dabei sind, teils ganze Familien, teils Neulinge. Zu Letzteren gehört auch Niklas Suckow. Er ist mit 14 Jahren der jüngste Teilnehmer und spielt zudem ein für ein symphonisches Blasorchester eher seltenes Instrument – einen Kontrabass.

Der Hamburger spielt ansonsten Saxophon in den Musikzügen der Freiwilligen Feuerwehren Braak und Großhansdorf (beides nahe Hamburg). Über Thomas Keller, der auch den Musikzug Großhansdorf leitet, ist Niklas zum Projektorchester gekommen. „Mir gefällt es super: großartige Musik und Leute aus verschiedenen Orchestern, die ein halbes Jahr proben für ein einziges Konzert.“ Niklas will im kommenden Jahr auch wieder beim Projektorchester mitmachen.

Das diesjährige Konzert, zu dem sich auch Landtagspräsident Klaus Schlie und Stadtpräsident Hans-Werner Tovar angekündigt haben, wird wieder einen gewohnten Querschnitt durch Märsche, Musical, Film und Klassik bieten: So stehen unter anderem Titel aus Forrest Gump, Tanz der Vampire, Die Maske des Zorro sowie zwei Sätze aus der Peer-Gynt-Suite auf dem Programm.

Zudem betonte Orchesterleiter Thomas Keller, dass ein Großteil des diesjährigen Repertoires aus Originalkompositionen für ein großes symphonisches Blasorchester besteht. Und mit Melodien von James Last „verwandelt sich das symphonische Blasorchester in Deutschlands größte Big Band“, wie Dirigent Keller ankündigte.

Man darf also wieder auf dieses im wahrsten Wortsinn „einmalige“ Konzert – wie üblich gewürzt mit einer Prise Humor und Selbstironie – gespannt sein.

Karten für das mittlerweile siebte Konzert des Projektorchesters Schleswig-Holstein gibt es bei der Konzertkasse Streiber, Famila, Citti, im Internet bei eventim.de oder an der Abendkasse.

Tickets (zzgl. VVK-Gebühr) kosten 14 Euro, an der Abendkasse 17 Euro. Die Veranstaltung im Kieler Schloss beginnt um 19 Uhr, Einlass ist ab 18 Uhr.

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