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Ein Fest für das „Schatzhaus“ in Gaarden

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Integratives Kieler Wohn-Projekt hat gestern den neuen Mietertreff für 1500 Bewohner feierlich eingeweiht

„Das Schatzhaus“ – so heißt der neue Mietertreff im Gaardener Gustav-Schatz-Hof, der gestern mit einer großen Feier eingeweiht wurde. Aus rund 200 Vorschlägen wurde diese Idee von Renate Busch ausgewählt. Der neue Mietertreff für die rund 1500 Bewohner des Quartiers erstreckt sich über 274 Quadratmeter.

Drei großzügige Räume und eine Küche stehen den Nutzern zur Verfügung, zudem kann der große Eingangsbereich bestuhlt und für Vorträge genutzt werden. Gesteuert und finanziert wird das Angebot von den Eigentümern, der Frank-Gruppe und der KWG, die Koordination und tägliche Betreuung übernimmt die Diakonie Altholstein. Neben zahlreichen Angeboten wie Seniorennachmittagen, Handarbeitsgruppen, Gesprächsstunden für Migranten oder auch Sozialberatung können Mieter die Räumlichkeiten nach Anmeldung auch für private Feiern nutzen. Bürgermeister Peter Todeskino hob den Modellcharakter des Neubaus hervor und war, wie er sagte, „von Anfang an von dem Projekt fasziniert“, ist doch der Gustav-Schatz-Hof ein „Modell für integratives Zusammenleben – nicht nur für das Land, sondern auch für den Bund“. Auch Barbara Hoffmann vom Bundesfamilienministerium, welches das Projekt mit einer kleinen Summe gefördert hat, sprach von einem „vorbildlichen Projekt, welches Angebote für alle Altersgruppen und Nationalitäten bündelt“. Die Kosten für den Mietertreff – belaufen sich nach Angaben der Frank-Gruppe auf rund 500 000 Euro.

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erstellt am 13.Feb.2014 | 06:31 Uhr

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