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Winterdienst : Dieser Winter wird günstig für Kiel

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Kein Schnee, keine Räumung, keine Kosten. Ganz so einfach ist das zwar nicht aber aufgrund des sehr midlen Winters rechnet der ABK mit einem Viertel der Kosten des Vorjahres (2,3 Millionen Euro) für den Winterdienst 2013/14.

„Dieser Winter ist gar kein richtiger Winter“, sagt Rolf Eichholz, Sprecher des Abfallwirtschaftsbetriebs Kiel (ABK) gestern. Nur einmal lag in diesem Jahr richtig Schnee und dann auch nur zwei bis drei Zentimeter. Verglichen mit den Wintern und der Einsatzdichte der Vorjahre sei das nichts.

Von Oktober bis jetzt seien gerade einmal 17 Einsatztage für die Männer und Frauen vom ABK aufgelaufen – hauptsächlich waren sie hier präventiv tätig, wegen Glättegefahr und Bodenfrost. Verglichen mit dem Winter 2012/13 gab es in der gleichen Zeit 62 Einsatztage, insgesamt 88 bis April 2013. Damals, so Eichholz, habe es ja schon im Dezember den ersten richtigen Wintereinbruch gegeben. Das hat die Stadt auch an den Kosten gemerkt: Der vergangene Winter war mit 2,3 Millionen Euro an Personal- udn Sachkosten der teuerste der letzten drei Jahre. Lediglich der Winter 2009/10 übertrifft die Summe (2,7 Millionen).

„Wenn es so bleibt, wie es jetzt ist, dann werden die Kosten für diesen Winter nicht mal bei einem Viertel des letzten Jahres liegen“, schätzt Eichholz. Auch im Salzlager sieht es noch gut aus – die Hälfte (rund eine Tonne) ist noch im Lager und wartet vermutlich auf den nächsten Winter.

Nicht nur die Männer des ABK freuen sich – auch Stadtsprecher Arne Gloy kennt die Vorzüge des milden Winters: „Wir haben nicht so viele neue Straßenschäden hinzubekommen.“

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erstellt am 25.Feb.2014 | 05:04 Uhr

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