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KiWo 2018 : Die Kieler Woche 2018 kann kommen

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Das Siegermotiv für die nächste KiWo steht fest. Philipp Dornberger will das weltgrößte Segelevent mit neuem Konzept individueller gestalten.

shz.de von
erstellt am 13.Sep.2017 | 11:24 Uhr

„Laute Segel in windigen Wellen“ – so heißt der 71. Siegerentwurf des Designwettbewerbs zur Kieler Woche 2018. „Man meint, das Rauschen der Wellen und das Pfeifen des Windes zu hören“, lautete das Urteil der Jury zu Verena Panholzers Beitrag zum Wettbewerb um das Kieler-Woche-Plakat im kommenden Jahr. Das fast comichaft anmutende Motiv der Wiener Grafikdesignerin zeigt Wellen, Wind und Segel in Weiß, Blau und Rot in einem Zusammenspiel, das die Juroren in ihrer Entscheidung als „durchrhythmisiert, nahezu lautmalerisch“ beschrieben.

Aus insgesamt elf Wettbewerbsentwürfen, eingereicht von drei nationalen und zwei internationalen Designern oder Designergruppen, hatte sich Verena Panholzer durchgesetzt und gewissermaßen doppelt gewonnen. Denn auf Platz zwei landete ebenfalls ein Entwurf der Wienerin.

Die je vier Fach- und Sachjuroren hatten die Entscheidung so schnell wie nie gefällt. „Es ist das erste Mal gewesen“, sagte Jury-Mitglied Professor Bernard Stein, „dass der Sieger im zweiten Wahlgang so klar benannt wurde.“

Die ausgewählten Designer hatte die Landeshauptstadt zur diesjährigen Kieler Woche eingeladen, erklärte Stadtpräsident Hans-Werner Tovar, „sie auf ein Schiff gesetzt und die Kieler Woche vom Wasser aus erleben lassen. Was sie aus ihren Eindrücken gemacht haben, ist etwas ganz Persönliches geworden.“ Das mache die Kieler-Woche-Plakate jedes Jahr so einzigartig, befand Kiels Stadtpräsident.

In den kommenden Jahren soll die Kieler Woche noch einzigartiger werden. Im Hauptausschuss stellte Philipp Dornberger, Leiter des Kieler-Woche-Büros, gestern neue Ansätze für die Veranstaltung vor. Das Volksfest soll individueller und detailreicher werden. Neue Themenschwerpunkte sollen auf bis zu zehn Großflächen geschaffen werden, die ab Freitag ausgeschrieben sind. Auf dem Internationalen Markt sollen die Flaggen vereinheitlicht werden und die weißen Stehtische gehören nach Dornberger in der Zukunft nicht mehr zum Erscheinungsbild.

Darüber hinaus soll das Segeln dichter ans Sommerfest rücken. „Denkbar wäre, das Kieler Woche TV in der Innenstadt zu übertragen oder eine direkte Fährverbindung zwischen dem Hauptbahnhof und Schilksee anzubieten“, so Dornberger. Außerdem könnten an beiden Standorten E-Bikes zur Verfügung gestellt werden.

Alle Plakat-Entwürfe der Kieler-Woche-Design-Wettbewerbe gibt es unter www.kieler-woche.de/design.

 

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